Wie sieht Österreich im Jahr 2050 aus?

Forschungsrat lädt zur Zukunfts-Diskussion

Wien - Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFT) macht sich Gedanken über die Zukunft Österreichs und lädt auch die Bevölkerung zur Diskussion. Auf der Internetseite www.oesterreich2050.at, die am Donnerstag online gegangen ist, sollen sich die Österreicher "Gedanken hinsichtlich der Zukunft unseres Landes in einer globalisierten Welt machen", so Forschungsrats-Chef Hannes Androsch.

Die Website soll bis Juli als Diskussionsplattform zur Auseinandersetzung mit unterschiedlichen zukunftsorientierten Themen dienen, von Energie und Umwelt über den Bildungs- und Innovationsstandort Österreich bis hin zu Föderalismus und Staatsreform. Die Ergebnisse sollen in einer Publikation verarbeitet und bei den Alpbacher Technologiegesprächen im August präsentiert werden.

"Disruptive Ereignisse"

Besonderen Schwerpunkt will der Rat auf sogenannte "disruptive Ereignisse" legen, also größeren oder kleineren Geschehnisse, die den Lauf der Dinge verändern können. Diese seien aber selten Teil von Diskussions-, Planungs- und Politikprozessen, weil sie entweder völlig zufällig auftreten oder als sehr unwahrscheinlich eingeschätzt werden.

Die Diskussionsplattform ist Teil des Projekts "Österreich 2050", mit dem der Forschungsrat die Zukunft Österreichs unter Berücksichtigung globaler Trends, gesellschaftlicher Entwicklungen und struktureller Veränderungen des Innovationssystems sowie allgemeiner bildungs-, innovations- und wirtschaftspolitischer Fragestellungen visualisieren will. (APA, 15.02.2013)

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