Voestalpine verstärkt Forschungsinvestitionen

15. Februar 2013, 12:16
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Wien/Linz - Der börsenotierte Stahlkonzern voestalpine, der seine Position als Technologiekonzern zusehends verstärkt, schraubt seine Forschungsausgaben in die Höhe. Seit 2000 haben sich diese auf 132 Millionen Euro (im laufenden Geschäftsjahr 2012/13) verdreifacht. Das entspricht im Schnitt einer jährlichen Erhöhung um 11 Prozent. "2013/14 wird es noch höher", kündigte Forschung- und Entwicklungschef Peter Schwab laut "WirtschaftsBlatt" an.

Weltweit betreibt die voestalpine derzeit 53 F&E-Standorte. Die Zahl der Mitarbeiter, die an Entwicklungen wie etwa der Härte des Stahls arbeiten, wurde 2012/13 gegenüber dem Jahr davor von 690 auf 710 aufgestockt.

Aktuell 150 F&E-Projekte

Aktuell sind den Angaben zufolge 150 F&E-Projekte in 21 Ländern im Laufen, die mit rund 70 Universitäten bzw. Forschungseinrichtungen gemeinsam durchgeführt werden.

Forschung ist laut Schwab auch ein Mittel, um die von voestalpine-Chef Wolfgang Eder im Dezember genannten Ziele für den oberösterreichischen Konzern - 20 Milliarden Euro Umsatz bis zum Jahr 2020 - zu erreichen. Wichtig sei bei der Forschung "langer Atem und Konsequenz".

Bezüglich der absoluten Höhe der Forschungsausgaben ist die Voest als einer der größten Konzerne Österreichs das forschungsintensivste Unternehmen in dem Land. Bei der Forschungsquote wird sie mit 1,1 Prozent des Umsatzes (12,1 Milliarden Euro) aber von einer ganzen Reihe von Unternehmen übertroffen. Bei Unternehmen wie Fronius, der EV Group FACC, KTM PRP Rotax und Borealis liegen die Forschungsquoten zum Teil jenseits von 15 Prozent. (APA, 15.2.2013)

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