Autosuggestion: Wundermittel oder Psychotrick?

Natascha Marakovits
24. Februar 2013, 17:00
  • Glücklicher, positiver und sogar gesünder - Autosuggestionsmethoden versprechen Erfolg auf allen Linien.
    foto: ap

    Glücklicher, positiver und sogar gesünder - Autosuggestionsmethoden versprechen Erfolg auf allen Linien.

Die Macht der Gedanken kann angeblich Berge versetzen - Menschen mit geringem Selbstvertrauen profitieren nicht von der Autosuggestion

"Mein Leben ist erfüllt und reich" oder "Alles was ich mache, erledige ich gut und mühelos". Wer diese Sprüchlein nur oft genug wiederholt, dessen Leben soll positiver, glücklicher und erfolgreicher verlaufen. Zumindest versprechen das zahlreiche Ratgeber, die Regale in Buchhandlungen füllen. Abnehmer für diese gibt es genug und es werden immer mehr. Das Geschäft mit den verschiedenen Formen der Autosuggestion boomt.

Nicht gibt es nicht

Der französische Apotheker Émile Coué hat bereits Anfang des 20. Jahrhunderts herausgefunden, dass die Wirkung der Medikamente, die er seinen Kunden verkaufte, davon abhing, mit welchen Worten er diese überreichte. Wenn er sagte: "Mit diesem Medikament werden Sie sicher ganz schnell gesund", wirkte die Arznei besser, als wenn er keinen Kommentar dazu abgab.

In öffentlichen Sitzungen veranschaulichte Coué die Kraft der Gedanken, indem er die Besucher die Hände verschränken ließ und diese dabei so schnell und so oft wie möglich den Satz "Ich kann meine Hände nicht öffnen, ich kann nicht, ich kann nicht, ich kann nicht ..." wiederholen ließ. Als er sie anschließend zum Öffnen der Hände aufforderte, gelang das den wenigsten. Sein Resümee: Keiner soll denken, dass er nicht kann. Jeder Mensch ist in der Lage, sein Wohlbefinden durch positive Glaubenssätze zu steigern. Die Autosuggestion war geboren.

Einfluss auf das Unbewusste

"Nicht der Wille ist der Antrieb unseres Handelns, sondern die Vorstellungskraft", schrieb Coué in seinem Buch über die Grundsätze der Autosuggestion. Konkret bedeutet das: Alle Macht den Gedanken - wir bekommen das, was wir uns vorstellen. Das Positive daran: Vorstellungskraft ist lenkbar. Gedanken lassen sich trainieren, um das zu erreichen, was man will.

"Autosuggestion wirkt über intensive Wiederholung von Formeln, Leitsätzen oder Bildern und wird beim Autogenen Training, in der Hypnose und Selbsthypnose sowie in der Imagination eingesetzt", erklärt Norman Schmid, Klinischer- und Gesundheitspsychologe, der sich in seinem neuen Buch "Mein Weg in die Entspannung. Gelassen, beschwerdefrei und leistungsfähig" intensiv mit dem Thema auseinandersetzt. Allen Methoden der Autosuggestion gemeinsam, ist die Einflussnahme auf das Unbewusste. Rationales, kritisches Denken wird umgangen, um vorhandene Ressourcen zu fördern. "Das eignet sich insbesondere bei Personen, die viel grübeln, sich selbst wenig zutrauen und übermäßig kritisch bzw. pessimistisch sind", so Schmid.

Viele Psychologen, Psychotherapeuten, Lebensberater und Motivationstrainer sind von der positiven Wirkung der Autosuggestion längst überzeugt und nutzen diese zur Behandlung ihrer Klienten. "Es gibt eine Fülle an Studien, die die Wirkung von Suggestionen belegen. Diese Studien beziehen sich sowohl auf die Förderung des Wohlbefindens und der Gesundheit, als auch auf verschiedene Krankheiten, wie Schlafbeschwerden, chronische Schmerzen oder Ängste. Sogar bei Tumorerkrankungen konnte gezeigt werden, dass Suggestionen zu einer Förderung des Immunsystems führen", sagt Schmid.

Was Coué schon früh erkannte, macht sich auch heute noch die Schulmedizin in der Placebo-Forschung zunutze. Völlig wirkstofffreie bunte Pillen tragen alleine durch die Erwartungshaltung von Patienten zur Genesung bei. Selbst dann, wenn der Patient weiß, dass er kein echtes Medikament bekommt.

Wut und Ärger statt Glücksgefühle

Es häufen sich jedoch Stimmen von Experten, dass autosuggestive Formeln und Fantasien auch negativ wirken können. Nämlich dann, wenn sich der erwünschte Erfolg nicht einstellt. Wenn das Leben also nicht erfüllt und reich wird, trotzdem ständiger Wiederholung eines bestimmten Satzes,  dann sind Enttäuschung, Wut, Ärger und Verzweiflung vorprogrammiert.

Die Psychologin Joanne Wood von der University of Waterloo und ihre Kollegen haben untersucht, ob positive Sätze, das Selbstbewusstsein stärken. An dem Experiment nahmen eine Gruppe mit geringem Selbstvertrauen und eine Gruppe mit großem Selbstvertrauen teil. Alle Probanden sollten ihre Gedanken und Gefühle aufschreiben. Ein Teil der Personen jeder Gruppe hörte alle 15 Sekunden einen Gong, zu dem sie sich den Satz "Ich bin eine liebenswerte Person" vorsagen sollten.

Das Ergebnis: Bei den Teilnehmern mit geringem Selbstbewusstsein verschlechterte sich die Stimmung messbar. Die Personen mit hohem Selbstvertrauen profitierten leicht von der Formel. Demnach werden gerade bei Menschen, die von Selbstsuggestionen am meisten profitieren sollten, Diskrepanzen zwischen Wunschverhalten und wirklichem Verhalten erzeugt. Das verschlechtert die Stimmung zusätzlich.

Auch der deutsche Psychotherapeut Günter Scheich teilt die Meinung, dass Autosuggestion mehr Schaden als Nutzen verursacht. In seinem Buch "Positives Denken macht krank", betont er, dass negative Gedanken wichtig sind, um psychisch gesund zu bleiben.

Individualität als oberste Prämisse

Dass Suggestionen nicht für jeden gleichermaßen geeignet sind, beschreibt auch Schmid in seinem Buch: "Wenn Sie bei Stress vorrangig körperliche Symptome wie Schwitzen, Herzrasen, Kurzatmigkeit und Ähnliches plagen, kann Ihnen ein Atemtraining oder die Progressive Muskelentspannung sehr gut dabei helfen, diese Symptome schnell in den Griff zu bekommen und sie auch in Alltagssituationen zu vermeiden. Wenn Sie hingegen das Gefühl haben, ihre Gedanken drehen sich nur mehr um einen bestimmten Stressfaktor wie z.B. Probleme in der Arbeit und sie können geistig nicht mehr abschalten, bietet sich Achtsamkeits-Meditation oder Imagination besser an, da dieses viel besser dazu in der Lage ist, das Abschalten der belastenden Gedanken zu ermöglichen." (Natascha Marakovits, derStandard.at, 24.2.2013)


Wissen: Methoden im Überblick

Autogenes Training

Diese Entspannungstechnik wurde 1926 vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz aus der Hypnose entwickelt. Heute ist das Autogene Training eine weit verbreitete und in Österreich gesetzlich anerkannte Psychotherapiemethode und wird als Form der Selbsthypnose verstanden. Dabei werden bestimmte Leitsätze wie z.B. „Ich bin ganz ruhig" wiederholt, um Einfluss auf den Körper zu nehmen. Diese Formeln beziehen sich auf Schwere, Wärme, Herzregulierung, Atmungsregulierung, Bauchwärme und Stirnkühlung.

Hypnose

Bei der Hypnose gibt der Psychologe oder Psychotherapeut dem Klienten bestimmte Anweisungen und führt ihn so in einen Trancezustand, in dem Einfluss auf das Unbewusste genommen werden kann. Die Hypnose-Therapie wendet verschiedene Methoden an, um das Unbewusste zu beeinflussen. Dazu zählen Gedankenreisen, Metaphern und Geschichten und die Zielprojektion.  In weiterer Folge kann der Patient/Klient die Übungen auch in Selbsthypnose umsetzen.

Imaginationen und Affirmationen

Anders als beim Autogenen Training werden bei Imaginationen (Gedankenreisen) nicht Sätze wiederholt, sondern ein Ort der Entspannung soll möglichst detailreich, mit allen Sinnen vorgestellt werden. Dieser Ort soll dazu dienen, um sich zu entspannen und um Kraft und Energie zu tanken.

Durch Affirmationen sollen die Gedanken bewusst positiv beeinflusst werden. Ziel ist, dass sich diese Leitsätze im Denken verfestigen und so dauerhaft eine optimistische Grundhaltung mit mehr Lebenszufriedenheit erreicht wird. Psychologen und Psychiater warnen jedoch davor, dass die Methode labile und depressive Patienten weiter schädigen kann. Ein Kritikpunkt ist auch, dass Unglück und Leid als selbst verschuldet betrachtet werden können.

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lustige Studie....

die nehmen Menschen mit einem Minderwertigkeitskomplex, also einer quasi jahrelang verfestigten negativen Autosuggestion, säuseln ihnen eine kurze Zeit lang unvermittelt aus dem Off positive 08/15 Botschaften ins Ohr und wundern sich, warum sich die Probanden gefrotzelt fühlen und noch mieser drauf sind. Und leiten zuguterletzt auch noch die Schlußfolgerung ab, dass Autosuggestion bei "Miesepetern" und "Komplexlern" nicht funktioniert.

Jede (Auto-)suggestion hat ihren Kontext

Im Sinne der "negativen" Minderwertigkeitsgefühle funktioniert die Autosuggestion doch ganz "positiv".
Wenn wir z.B. nur a) einem Schüler, b) seinem Vater oder c) dem Rektor sagen, er habe eine "minimale zerebrale Dysfunktion", so bedeutet das für jeden einerseits dasselbe, andererseits etwas ganz Anderes.
Bei Jedem funktioniert Autosuggestion anders aufgrund von Autosuggestion. Autosuggestion beginnt nicht erst, wenn wir die Gebrauchswanweisung gelesen haben. COUÉ zeigte, dass sie bgei der Geburt beginnt und bis zum Tode ständig wirkt.
Freundlich grüßt
Franz Josef Neffe

ich habe das problem, dass ich in situationen, in denen ich z.b. plötzlich votragen muss oder vor leuten reden muss, herzrasen bekomme, aber extremes. so dass ich kaum reden kann. kennt jemand dafür eine methode, das in den griff zu bekommen?

Pro Tipp:

Die meisten Leute werden Ihnen vermutlich eh nicht zuhören, sondern denken an andere Dinge.

Vorträge

Hatte das auch. Wichtig ist Übung, ein sicherer Stand, die Hände können ruhig etwas in der Hand halten zb Laserpointer (diesen mit beiden Händen anfassen und vor den Körper halten).
Wenn Sie "hängen", Publikum zwischenfragen ob bis jetzt alles klar war oder es Zwischenfragen gibt (derweil den Faden wieder suchen, den sie verloren haben)

Ich hoffe das hilft Ihnen ein bissl, bei mir war immer ein Knoten im Hals und mir wurde sehr, sehr übel, meine Stimme zittrig und Tränen in denAugen. Habe mich auf Rat eines Coaches immer freiwillig für Präsentationen gemldet, voilà, mittlerweile macht es mir gar nichts mehr aus.

1. Die schnelle Methode: Betablocker vom Hausarzt. Das ist z.b. bei Musikern weitverbreitet, da zittrige Haende das Spielen der meisten Instrumente unmoeglich machen.
2. Die nachhaltige Methode: Autogenes Training. Wirkt ("auf Knopfdruck") tatsaechlich, aber erst nach ung. 1 jaehriger Uebung (4x pro Woche) - zumindest bei mir.
3. Eine Methode, die auch Spass macht: einen Theaterkurs ihrer Wahl absolvieren.

Autogenes Training = autosuggestives Training

Die "nachhaltige Methode Autogenes Training" von I.H.Schultz hieß bis 1928 - zwei Jahre nach Coués Tod und in der Hauptphase der Autosuggestion - AUTOSUGGESTIVES TRAINING. Das autogene Training ist nur ein kleines Steinchen im großen Mosaik der Autosuggestion.
Wer mehr lernt, weiß mehr für sich.
Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe

sehr nett, danke für die hilfreichen tipps!!! klingen wirklich sehr gut. THANKS!!

googlens: "paradoxe intention"

interessant! und führt zu einer anderen sichtweise, die einem ein stückcken hilft!

Hatte ich früher auch, vergeht je öfter man vortragen muss. Man kommt in dem Fall nicht um die unangenehme Situation herum, man muss es gewohnt werden. Am besten so vorbereiten, dass alles frei gesprochen werden kann und beim Vorbereiten auf den Vortrag ruhig herumgaukeln und Blödsinn machen, an das erinnert man sich während des Vortrags, das macht lockerer.

Autosuggestion ist ein Präzisionswerkzeug

Du kannst es beobachten und auch messen wie sich mit dem Herzrasen das Denken verändert und mit dem Denken das Herzrasen.
Also wäre es doch sehr klug, DENKEN zu lernen.
Coué hat täglich vor Menschen aus aller Welt demonstriert, wie das konkret geht. Seine Ergebnisse waren nicht so, dass die Leute flüchteten sondern es kamen immer mehr und er machte u.a vor seinem Tod noch zwei wochenlange Tourneen durch die Schweiz und zwei durch die USA.
Natürlich kannst Du Dich von Deinen Sorgen ablenken aber sinnvoller ist es doch, Du lernst Deine Kräfte (durch Autosuggestion) lenken. Mit dem Auto würdest Du das doch auch so machen, oder?
Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe

Schwurbelschwurbel...

Haben's schon einen wissenschaftlichen Artikel auf Lager?

Von Sorgen muss ich mich nicht ablenken, wenn sie da sind dann befasse ich mich damit und wenn ich nicht an sie denke sind sie grad nicht relevant, was soll mir bewusste AS da bringen?

Sorgen sagen nicht: "Lenke Dich ab!", sie sagen: "Lerne lenken!"

Es ist doch total einseitig, immer nur zu fragen: "Was bringt es?" Für die meisten Leute wäre die Frage: "Was nimmt es?" viel wichtiger.
Egal ob Du Sorgen hast oder nicht, Du denkst beim jeweiligen Zustand mit diesem Zustand zusammenhängend.
Wenn Du Autosuggestion (so gut wie z.B. Coué) verstanden hast, kannst Du über das Zusammenhängen durch Andersdenken andere Wirkungen erzielen.
Wenn Du Deine Kräfte nicht lenken magst, machen das ggf. einfach andere für Dich - ebenfalls suggestiv.
Sorgen sagen auch nicht: "Lenke Dich ab!", sie sagen: "Lerne lenken!"
Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe

ich sage eh, dass ich mich von sorgen NICHT ablenken muss.

sorgen bekomme ich nur durch andere, also weil wer was von mir will oder mich in unangenehme situation bringt oder oder. Aber keine Sorge, ich komme gut zurecht, kenne meine stärken und schwächen und kann ganz gut mit mir leben. AS hilft vielleicht dem einen oder anderen bei irgend welchen problemen, mir fällt aber nix ein wobei sie mir helfen sollte.

Ich hatte es schon seit Jahren geahnt.

Jetzt wird es wissenschaftlich untersucht und vielleicht auch bewiesen: Man kann nicht einfach positiv denken, wenn man negativ denkt. Es ist dann immer nur künstlich positives Denken. Eine Art Selbstbetrug, der aber nicht funktioniert, weil man ja genau weiß, was man tut.

Wissenschaftlich ist auf jeden Fall erwiesen: es gibt keinen "freien" Willen.

Auch keine getrennt von der Welt existierende Person - diese Trennung existiert lediglich gedanklich.

Wollen kommt von Wählen

Ein Blick ins Herkunftswörterbuch, den ich als Ich-kann-Schule-Lehrer stets empfehle, schafft Klarheit:
Wollen kommt von Wählen.
Wer Hunger hat, wählt/will klugerweise 1x ESSEN und TUT es dann 1x.
Von 1 x Wollen/Wählen + 1 x Essen wird man satt.
Von "fester Wollen/Wählen", "stärker Wollen/Wählen", "mehr Wollen/Wählen" usw. wird man nur immer hungriger.
In puncto WILLE / WOLLEN hat die Wissenschaft schon tonnenweise Unsinn produziert. Da hat gerade die Wissenschaft noch sehr viel zu lernen. COUÉs konkretes praktisches Vorbild wäre dafür ausgesprochen hilfreich.
Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe

Und was wollen Sie nun damit sagen?

positive grundeinstellung hilft jedenfalls

ganz klar, wenn ein mensch prinzipiell positiv eingestellt ist, bringt autosuggestion enorm viel. so ist das bei mir der fall. ich mach das schon über 10 jahre. ich kann nicht beurteilen, wie das wäre wenn ich eine stark negative eingestellte persönlichkeit wäre. aber ich kann mir vorstellen, dass das dann nicht so leicht geht.

Teil 1. Ist ein bisschen Plus besser als gar keines? Für manche wahrscheinlich schon.

Wenn du lächelst, werden Glückshormone ausgeschüttet, wenn du glücklich bist, lächelst du. So weit die Theorie. Jedoch ist das Gehirn nicht ein System mit zwei Enden, wie die Wurst. Es hat Verzweigungen. Ein Objekt, eine Situtation, kann mehrere Bedeutungen haben, die alle in die Bewertung einfließen.
Ein positiver Mensch hört, dass er mit positiver Autosuggestion sein Wohlbefinden steigert. Er tut es und es funktioniert.
Ein negativer Mensch hört das selbe. Er denkt positiv. Doch nicht vom Herz, sondern vom Hirn aus. Das Gehirn ist immer mit dem negativen Ursprung verdratet. "Ich denke positiv.", bleibt immer: "Ich sollte positiv denken, weil ich eigentlich negativ denke, also tu ich es." Am Ende denkt man also positiv weil negativ.

Teil 2. Für andere bleibt aber kein bisschen plus.

Wenn nun durch den Versuch, positiv zu Denken, immer auch die negative Denkweise, und die daraus resultierende Erfahrung der Vergangenheit ins Bewusstsein gerufen wird? Dann ergibt sich möglicherweise das im Artikel beschriebene Bild, dass der Mensch durch den Unterschied von Wunsch und Wirklichkeit weiter frustriert wird. Ganz besonders, da das positive Denken ja nicht sofort wirkt, sondern wohl erst angewöhnt werden muss. Was schwierig ist, da man ja nicht rein positiv denkt, sondern "postiv weil negativ" oder sogar "negativ, weil positiv weil negativ".

Denken ist mehr als eine Mentaltechnik.

Autosuggestion ist nichts weiter als: selber denken. Das tut jeder Mensch 24 Stunden jeden Tag.
Wenn Du (un)bedingt) etwas Negatives daraus machen willst, ist das Deine Autosuggestion.
Wenn das jemand von Dir übernimmt wirkt es auch noch als Hetero-Suggestion (Fremd-Bestimmung).
Ist es nicht wunderbar, dass jeder sich seine Ernte selbst säen darf?
Gute Ernte wünscht Dir
Franz Josef Neffe

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