Zumtobel verkaufte Start-Up Ledon Lamp

15. Februar 2013, 10:10
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Der Konzern will sich auf professionelle Beleuchtung konzentrieren. Der Vorarlberger Unternehmer Lorünser übernahm alle Anteile

Bregenz - Der börsenotierte Vorarlberger Leuchtenkonzern Zumtobel Group hat seine Tochterfirma Ledon Lamp GmbH verkauft. Der Vorarlberger Unternehmer Thomas Lorünser habe rückwirkend zum 1. November 2012 alle Anteile übernommen, hieß es am Freitag in einer Aussendung. Die Ledon Lamp GmbH wurde 2009 als Start-up-Unternehmen der Zumtobel Gruppe für LED-Lampen (Light Emitting Diode) für Endverbraucher gegründet. Man wolle sich auf das Kerngeschäft konzentrieren, begründete Zumtobel den Schritt.

LED-Technologie bleibt Wachstumstreiber

Die LED-Technologie bleibe für Zumtobel auch weiterhin der entscheidende Wachstumstreiber, versicherte Harald Sommerer, CEO der Zumtobel Gruppe. Man wolle sich allerdings künftig mit den Marken Zumtobel, Thorn und Tridonic auf das Kerngeschäft in der professionellen Beleuchtung fokussieren. Der Umsatzanteil mit LED-Produkten liege derzeit bei 20 Prozent, "in der Branche eine Spitzenposition". Bei der Ledon Lamp GmbH stehe nun der Schritt zum Aufbau eines Volumengeschäfts an, dazu wünsche man dem Team weiterhin viel Erfolg.

Alle Arbeitsplätze der Ledon Lamp GmbH an den Standorten in Österreich, Deutschland, Frankreich und China würden erhalten, mit Detlef Mikulsky bleibe auch die operative Geschäftsleitung unverändert, hieß es. Seit der Gründung sei es gelungen, eine Premiummarke im Endverbrauchersegment, ein umfassendes Produktportfolio und die nötigen Vertriebszugänge in den Fach- und Einzelhandel in Europa aufzubauen. Dieser Weg solle künftig ausgebaut werden, so der neue Eigentümer Thomas Lorünser. Ihm sei eine Entwicklung in Richtung Cleantech, also ein schonender Umgang mit Ressourcen und Energie, besonders wichtig. Geschäftsführer Mikulsky betonte, man habe in den vergangenen Jahren sehr vom Zumtobel-Know-how profitiert. "Wir bewerten unsere Wachstumsperspektiven für die Zukunft sehr positiv", erklärte er. (APA, 15.2.2013)

 

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