Energiepreise stiegen im Dezember

15. Februar 2013, 09:49
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Der Preis für Fernwärme legte binnen Jahresfrist um sieben Prozent zu, Strom verteuerte sich um 1,8 Prozent

Wien - Österreichs Haushalte mussten im Dezember 2012 für Energie um 2,6 Prozent mehr zahlen als ein Jahr davor, geht aus dem von der Österreichischen Energieagentur berechneten Energiepreisindex (EPI) hervor. Gegenüber dem Vormonat November sanken die Preise um 1,0 Prozent.

Zum Vergleich: Der Verbraucherpreisindex (VPI) erhöhte sich im Dezember 2012 im Jahresabstand um 2,8 Prozent und stieg gegenüber dem Vormonat November um 0,2 Prozent.

Superbenzin war im Dezember 2012 um 3,2 Prozent teurer als im gleichen Vorjahresmonat, Diesel kostete um 1,6 Prozent mehr, und Heizöl wurde um 0,9 Prozent kostspieliger.

Der Strompreis erhöhte sich binnen Jahresfrist um 1,8 Prozent, der Gaspreis um 0,6 Prozent und der Preis für Fernwärme um 7,0 Prozent.

Feste Brennstoffe waren im Dezember im Durchschnitt um 1,6 Prozent teurer als ein Jahr davor, Brennholz verteuerte sich um 1,7 Prozent. Holzbriketts dagegen verbilligten sich um 1,7 Prozent.

Im Vergleich zum Vormonat November verteuerten sich im Dezember feste Brennstoffe marginal um 0,1 Prozent. Billiger kamen dagegen Diesel (-1,6 Prozent), Superbenzin (-0,9 Prozent) sowie Heizöl (-3,0 Prozent). Im Monatsabstand unverändert blieben die Preise von Fernwärme, Brennholz, Holzbriketts, Strom und Gas. (APA, 15.2.2013)

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