ORF-Wunschpartner Kika: Staatsanwalt ermittelt

14. Februar 2013, 20:42
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Ex-Geschäftsführer soll Party- als Produktionskosten verbucht haben

Erfurt - Das ORF-Kinderprogramm will Generaldirektor Alexander Wrabetz in einen TV-Spartenkanal auslagern: Die mehrfach gewälzte Idee präsentierte Wrabetz zuletzt seinen Stiftungsräten als strategischen Plan. Wunschpartner: der gemeinsame Kinderkanal von ARD und ZDF, kurz Kika.

Dort ermitteln wieder Staatsanwälte. Millionenschwerer Betrug, Bestechlichkeit und Untreue wurden etwa dem ehemaligen Herstellungsleiter zur Last gelegt. Nun konkretisieren sich laut Medienberichten Ermittlungen gegen den früheren Geschäftsführer. Der habe einen fünfstelligen Betrag für eine Party als Produktionskosten verbucht. Bis zur erhofften ORF-Partnerschaft könnten Altlasten gerichtlich geklärt sein. (fid, DER STANDARD, 15.2.2013))

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