Russland-Pläne von Renault-Nissan und UniCredit

14. Februar 2013, 16:33
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Paris/Moskau - Im Kampf um Russlands wachsenden Automarkt schließen sich Renault und Nissan mit der italienischen Bank UniCredit zusammen. Ein neues Gemeinschaftsunternehmen solle russische Kunden mit Krediten für den Autokauf versorgen, teilten die Unternehmen mit.

So wollen die Franzosen und Japaner ihre Wettbewerbsposition in Russland verbessern. Das Land könnte Deutschland schon in den kommenden Jahren als größten Automarkt in Europa ablösen. Getrieben wird der Aufschwung von einer erstarkenden Mittelschicht und dem Boom im Geschäft mit Verbraucherkrediten. Die bisher nur schwach in Russland vertretene Bank-Austria-Mutter UniCredit verspricht sich von dem neuen Bündnis Impulse für ihr Privatkundengeschäft.

An dem Gemeinschaftsunternehmen halten Renault-Nissan den Angaben zufolge 60 und UniCredit 40 Prozent. Renault zufolge stach UniCredit zwei weitere interessierte Banken aus. (APA, 14.2.2013)

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