Sorgerechtsstreit in China: Autobombe tötete sieben Menschen

14. Februar 2013, 15:39
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Die meisten Toten waren Verwandte der Ex-Frau, die zum chinesischen Neujahrfest zu Besuch gekommen waren

Peking - Im Streit um das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder hat ein Chinese vor dem Haus der Familie seiner Ex-Frau eine Autobombe gezündet. Sieben Menschen wurden getötet und 18 verletzt, wie die Staatsmedien am Donnerstag berichteten. Der Täter wurde bei der Explosion in dem Dorf nahe der Stadt Zhanjiang in der Provinz Guangdong schwer verletzt. Ob auch die Frau zu Schaden kam, war nicht bekannt.

Motiv Rache

Noch bevor der Mann im Alter von gut 50 Jahren das Bewusstsein verlor, habe er der Polizei offenbart, dass er nach einem Streit Rache nehmen wollte, sagte der örtliche Polizeichef Liu Benquan der Nachrichtenagentur Xinhua. Fünf Menschen seien bei der Explosion am Mittwoch auf der Stelle getötet worden, zwei weitere seien am Donnerstag im Krankenhaus gestorben, so der Polizeichef weiter.

Die meisten der Toten waren laut Xinhua Verwandte der Frau, die zum chinesischen Neujahrfest zu Besuch gekommen waren. Zwischen dem Mann und den Verwandten habe es unmittelbar vor der Explosion lautstarken Streit und Handgreiflichkeiten gegeben. (APA, derStandard.at, 14.2.2013)

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