Australier über Creative-Suite-Preise von Adobe verärgert

14. Februar 2013, 15:02
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Adobe-Chef will extreme Preisunterschiede nicht erklären

Am Mittwoch berichtete die australische News-Seite News.com.au über die Preispolitik, die Adobe in Australien an den Tag legt. Zwar habe das Unternehmen die Preise der Cloud-Version der Creative Suite an die US-Preise angepasst, die Master-Collection der Creative Suite 6 kostet dort aber immer noch 3360 Euro, wohingegen in den USA für das selbe Produkt nur etwa 2000 Dollar verlangt werden.

Hin und zurück

Bei diesem Preis, so News.com.au, könne man von Australien aus in die USA fliegen, dort die Suite kaufen und zurückfliegen und hätte immer noch Geld gespart. Konsumentenschützer haben deshalb Alarm geschlagen. Adobe hat dem nicht viel hinzuzufügen und rät Kunden, die Cloud-Version für 29,99 australische Dollar zu verwenden.

Keine Antworten vom Adobe-Chef

Geek.com schreibt, dass Adobe-Chef Shantanu Narayen am Donnerstag in Sydney bei einer Pressekonferenz keine Anstalten machte, die Frage zu Adobes Preispolitik zu beantworten. Die Fragen wurden von Narayen einfach ignoriert, er sprach in der Beantwortungszeit lieber über die Creative Cloud. Die Frage nach dem Warum beantwortete er auch nach wiederholten Fragen zu dem Thema nicht.

Australier sollten verzichten

Gründe für die stark unterschiedlichen Preise sind nicht bekannt, noch werden Versuche unternommen, diese zu publizieren. Für Australier, so Geek.com, zahlt es sich jedenfalls nicht aus, die Suite zu kaufen. (red, derStandard.at, 14.2.2013)

 

  • Bei einer Pressekonferenz wollte Adobe-Chef Shantanu Narayen keine Gründe für die unterschiedlichen Preise angeben
    screenshot: youtube

    Bei einer Pressekonferenz wollte Adobe-Chef Shantanu Narayen keine Gründe für die unterschiedlichen Preise angeben

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