Jeder Dritte sieht lieber Serien als Verwandte

14. Februar 2013, 15:00
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Nur wenige Menschen schauen gern im Kreise der Familie, zeigt eine aktuelle Umfrage

München - Der gemütliche Fernsehabend im Kreise der Familie ist offenbar ein Auslaufmodell: Menschen sitzen heute lieber allein vor dem TV-Apparat als im Kreise ihrer Liebsten. Zumindest will das eine aktuelle Forsa-Studie gezeigt haben, die von einem deutschen Privatsender in Auftrag gegeben wurde.

Jeder Dritte gab in der Forsa-Befragung an, seine Lieblingsserie öfter zu sehen als die Verwandtschaft. Bei jungen Leuten im Alter von 18 bis 29 Jahren war es sogar jeder Zweite.

Mehr Aufmerksamkeit für TV als für Partnerin

Jeder und jede zweite Befragte meinte, am liebsten alleine oder mit dem Partner oder der Partnerin fernzusehen. Außerdem gab jede vierte Frau an, dass ihr Partner dem Fernsehen mitunter mehr Aufmerksamkeit schenke als ihr.

Im Jahr 2012 schalteten fast drei von vier Deutschen (71,8 Prozent) den Fernseher täglich ein - im Schnitt für 222 Minuten am Tag. Die Zahlen für Österreich sind ganz ähnlich. Forsa hatte Ende Jänner 1.004 Menschen befragt. (APA/red, derStandard.at, 14.2.2013)

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    Serienkonsum wird mehr und mehr zum Alleingang.

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