Die Favoriten für die Nachfolge Benedikts XVI.

Ansichtssache5. März 2013, 14:21
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Vom Italiener Angelo Scola über den Wiener Christoph Schönborn bis zum Philippiner Luis Antonio Tagle

Vom Italiener Angelo Scola über den Wiener Christoph Schönborn bis zum Philippiner Luis Antonio Tagle: Das sind die Favoriten für die Nachfolge Benedikts XVI.

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Angelo Scola (71), Italiener, von 2002 bis 2011 Patriarch von Venedig, danach Erzbischof von Mailand, gilt Schwergewicht unter den Kandidaten. Er ist einer der wenigen Italiener, denen noch Chancen eingeräumt werden. Bis vor Kurzem galten noch mehrere italienische Kardinäle als aussichtsreiche Anwärter auf den Stuhl Petri, doch je mehr sich der Beginn des Konklaves nähert, desto mehr verlieren sie gegenüber ausländischen Kandidaten an Boden, heißt es im Vatikan. Scola gilt als aufgeschlossen. Der Moraltheologe und Philosoph leitet seit 1995 die Lateran-Universität und das Päpstliche Institut für Ehe- und Familienstudien. Ins Kardinalskollegium wurde Scola 2003 aufgenommen. Außerdem gilt er als Vertrauter Benedikts XVI., was von jenen Kardinälen als Nachteil betrachtet wird, die nach den Skandalen der vergangenen Jahren auf einen tiefgreifenden Wandel in der Kurie drängen.

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