Kämpfe mit Rebellen in Kolumbien flammen wieder auf: Sieben Tote

14. Februar 2013, 08:37
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Armee drang in von Aufständischen kontrolliertes Gebiet ein - Heftigsten Kämpfe seit Beginn der Friedensgespräche zwischen Regierung und FARC

Bogota - Bei Kämpfen mit Rebellen in Kolumbien sind am Mittwoch sieben kolumbianische Soldaten getötet worden. Nach Angaben der Armee wurden fünf weitere Soldaten bei den Gefechten nahe San Antonio de Getucha in der Südprovinz Caqueta verletzt. Das Gebiet wird von den Rebellen kontrolliert. Dem kolumbianischen Geheimdienst zufolge wurden bei den Kämpfen auch zahlreiche FARC-Rebellen getötet und verletzt, wie die Armee weiter mitteilte. Die Auseinandersetzungen waren die heftigsten seit dem Beginn der Friedensgespräche zwischen der Regierung des lateinamerikanischen Landes und der FARC.

Gegründet wurde die FARC 1964 im Kampf gegen Großgrundbesitzer. In dem knapp 50 Jahre dauernden Konflikt wurden Schätzungen zufolge bisher 600.000 Menschen getötet. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden zudem vier Millionen Menschen vertrieben. Alle bisherigen Versuche, Frieden zu schließen, scheiterten. Die erneuten Friedensverhandlungen in Kuba zielen darauf ab, den ältesten Konflikt in Lateinamerika endgültig zu beenden. (APA, 14.2.2013)

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