Anna Fenninger ist "gewappnet"

13. Februar 2013, 17:58
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Favoritin Tina Maze geht auf ihre dritte Medaille los

Schladming - Es ist jener Bewerb, in dem Anna Fenninger die größten Medaillenchancen hat. Doch der WM-Riesentorlauf am Donnerstag (10, 13.30 Uhr) ist auch jenes Rennen, in dem es die meisten Anwärterinnen auf Medaillen gibt. Zu ihnen zählt auch Kathrin Zettel, während Michaela Kirchgasser und Elisabeth Görgl nur überraschen können.

Der Riesentorlauf geht auf dem steilen Herrenhang in Szene, der kräfteraubende Lauf vom Weltcupfinale vor einem Jahr wurde um zehn Tore verkürzt. Kurssetzer sind Christian Brüesch für Finnland und Techniktrainer Günter Obkircher für die Gastgeber. "Die Kurssetzung ist ein Faktor, der entscheidend und wichtig für uns ist. Lieber haben wir es ein bisschen kurvig und nicht zu schnell, was aber schon vom Gelände her programmiert ist. Wir haben gesehen, dass uns die ganz so schnellen Läufe nicht so liegen", sagt ÖSV-Damen-Cheftrainer Herbert Mandl.

"Ich erwarte, dass wir eine Medaille holen. Zettel und Fenninger sind absolut im Favoritenkreis. Die anderen sind aber auch nicht so weit weg, es ist auch für sie was möglich", glaubt Mandl. Für ihn kommen auf der harten Piste sieben bis acht Läuferinnen für Gold infrage, für die Medaillen an die zehn. "Da herunter musst du echt Ski fahren können", weiß er. Die Österreicherinnen jedenfalls freuen sich allesamt auf die Herausforderung, die das steile Gelände mit sich bringt.

Zettel: "Medaille möglich"

Die ersten vier Riesentorläufe in diesem Winter waren eine Beute der Slowenin Tina Maze, die nach Super-G-Gold und Super-Kombi-Silber auf die dritte Medaille losgeht. Hernach haben auch Fenninger und die Deutsche Viktoria Rebensburg mit Siegen gezeigt, dass mit ihnen in Schladming zu rechnen ist. Die Französin Tessa Worley sollte man ebenfalls auf der Rechnung haben. Fenninger: "Normal sollte mir der Hang liegen. Die Pisten waren heuer immer unterschiedlich, und ich bin immer vorne mitgefahren. Ich bin gewappnet, besser als woanders." Zettel: "Eine Medaille ist schon möglich, ich mache mir aber keinen Druck." (APA, red, DER STANDARD 13.02.2013)

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    Anna Fenninger hat eine gewisse Neigung zum Hang.

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