Europol und spanische Polizei zerschlugen Netz von Cyberkriminellen

13. Februar 2013, 17:30
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Opfer mit falschen Bußgeld-Bescheiden abgezockt

Die spanische Polizei hat in Zusammenarbeit mit Europol ein weltweit agierendes Netz von Cyberkriminellen zerschlagen. Diese hätten versucht, Millionen Computernutzer mit falschen Bußgeld-Bescheiden abzuzocken, teilte ein Polizeivertreter am Mittwoch in Madrid mit. Demnach lud sich beim Surfen auf infizierten Seiten im Internet automatisch ein Computervirus herunter, das den Nutzern im Namen angeblicher Polizeibehörden vorgaukelte, eine strafbare Handlung begangen zu haben - etwa das Herunterladen von Filmen oder der Besuch von Kinderporno-Seiten.

Zahlung eines Bußgelds

Den Opfern wurde suggeriert, die Sperrung des Computers nur gegen Zahlung eines Bußgelds aufheben zu können. Auf diese Weise hätten die Betrüger riesige Summen erschlichen, berichtete der Polizeivertreter weiter. Nach seinen Angaben setzte sich das Netz aus "kleineren Zellen" zusammen, die von verschiedenen Ländern aus operierten. Mehrere Verdächtige seien festgenommen worden. Über den Einsatz wird Europol-Direktor Rob Wainwright demnach am kommenden Dienstag detailliert Auskunft geben. (APA, 13.02. 2013)

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