Gewinnmitnahmen stoppen Rally in Tokio

13. Februar 2013, 12:18
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Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch ohne klare Richtung geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio verbilligte sich um 117,71 Zähler oder 1,04 Prozent auf 11.251,41 Punkte. Der Aktienhandel in Shanghai und Hongkong blieb erneut feiertagsbedingt ausgesetzt.

Fester schlossen hingegen die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.301,04 Zählern mit einem Plus von 30,74 Punkten oder 0,94 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg um 43,0 Zähler oder 0,86 Prozent auf 5.024,50 Einheiten.

In Sydney zeigten sich unter den Schwergewichten vorrangig Finanzwerte mit deutlichen Kurszuwächsen. So stiegen Commonwealth Bank um 2,43 Prozent auf 67,11 australischen Dollar, nachdem das Geldhaus seinen Halbjahresprofit auf 3,66 Mrd. (Vorjahr: 3,62 Mrd.) australische Dollar hochschrauben konnte. Auch Westpac Banking (plus 2,09 Prozent auf 28,33 australische Dollar) und QBE Insurance (plus 4,00 Prozent auf 13,00 australische Dollar) präsentierten sich klar befestigt.

Die Papiere der Hochtief-Tochter Leighton verteuerten sich um satte 11,20 Prozent auf 23,14 australische Dollar. Der Konzern hat mit einer Jahresbilanz im Rahmen der Erwartungen die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Der Baukonzern verbuchte einen Nettogewinn von 450 Mio. australischen Dollar, im Gesamtjahr will man 520 bis 600 Mio. australische Dollar verdient haben.

In Tokio standen nach internationaler Kritik an der Währungspolitik der neuen japanischen Regierung - der Yen büßte seit November knapp ein Fünftel an Wert gegen den Euro ein - vorrangig Papiere exportlastiger Konzerne unter Druck: darunter Toyota (minus 1,83 Prozent auf 4.830,00 Yen), Mazda Motor (minus 2,75 Prozent auf 283,00 Yen), Sony (minus 5,58 Prozent auf 1.304,00 Yen) oder Kawasaki (minus 5,15 Prozent auf 184,00 Yen).

Pioneer rutschten im Nikkei mit minus 10,67 Prozent auf 201,00 Yen ans untere Ende der Kurstafel. Der Elektronikkonzern hatte seinen Ausblick von einem Gewinn in der Höhe von einer Milliarde Yen auf einen Verlust von vier Milliarden Yen revidiert. (Reuters, 13.2.2013)

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