Mediencenter "Raspbmc" für Raspberry Pi fertiggestellt

12. Februar 2013, 17:42
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Updates künftig direkt über Server abrufbar, neue Erweiterungen bereits geplant

"Raspbmc" ist fertig. Mit der Ausgabe 1.0 ist nun die erste als stabil geltende Version erschienen.

Neue Verbesserungen

Auf Basis von XBMC 12 verwandelt die spezialisierte Linux-Distribution den Mini-PC "Raspberry Pi" in ein Mediacenter mit integriertem und HDTV-fähigen Server. Die fertige Ausgabe, die künftige Updates direkt online beziehen und integrieren kann, wurde mit ein paar zusätzlichen Features aufpoliert.

So entdeckt und meldet die Software nun, wenn es an einer instabilen Stromquelle hängt. Mit dabei ist nun auch ein Sprachauswahlmenü. Die Softwaredekodierung von 1080p-Inhalten jetzt besser funktionieren. Um die Performance zu schonen werden Logdateien nun in den RAM und nicht mehr direkt auf die SD-Karte geschrieben. Die Unterstützung für Fernbedienungen der Marke Hama wurde verbessert. Eine vollständige Featureliste findet sich auf der Homepage des Projektes.

Installer steht bereit

Wer mit einer früheren Version des Systems hantiert, muss Version 1.0 komplett neu installieren. Es steht für verschiedene Betriebssysteme ein Setuptool bereit, mit welchem Raspbmc auf einer SD-Karte oder USB-Speichermedium startklar gemacht werden kann. Das System beherrscht allerlei Freigabe- und Übertragungsoptionen via WLAN und Ethernet, unter anderem auch AirPlay und AirTunes für das Streamen von Inhalten von iOS-DEvices.

Wer Videos im VC-1 und MPEG-2-Format sehen will, muss Lizenzen für den Codec nachkaufen, die mit 1,50 bzw. drei Euro zu Buche schlagen.

Als nächstes will Entwickler Sam Nazarko neue Features des kommenden XBMC 13 für das System portieren. Außerdem sind Theme-Unterstützung und verbesserte Übersetzungen geplant. (red, derStandard.at, 12.02.2013)

Link:

Raspbmc

  • Raspbmc ist fertig.
    foto: ubuntuvibes.com

    Raspbmc ist fertig.

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