Wiener Beamter soll falsche Parkpickerl verkauft haben

12. Februar 2013, 13:07
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Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft laufen - Angeblich 80.000 Euro Schaden

Wien - Ein Wiener Beamter hat offenbar zahlreiche Parkpickerl gefälscht und unter der Hand verkauft. Rudolf Gerlich, Sprecher der Magistratsdirektion, bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht der "Kronen Zeitung".

Man sei dem betroffenen Mitarbeiter des Bezirksamts Leopoldstadt im Zuge von Kontrollen auf die Schliche gekommen und habe sofort Anzeige erstattet. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. Der Beamte sei außerdem sofort fristlos entlassen worden, sagte Gerlich.

Kolportierte 400 Pickerl veräußert

Juristisch gesprochen bestehe ein "dringender Tatverdacht", so der Sprecher. Aus Sicht des Magistrats sei die Sache aber eindeutig. Man habe den Vorfall intern zum Anlass genommen, gewisse Abläufe nachzujustieren, um ähnliche Fälle in Zukunft zu vermeiden.

Wie hoch der Schaden ist, konnte Gerlich mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht beziffern. Laut "Kronen Zeitung" soll sich der Beamte 80.000 Euro Körberlgeld verdient haben, da er angeblich rund 400 gefälschte Pickerl zu je 200 Euro verkauft hat. (APA, 12.2.2013)

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