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Stuttgart - Die Staatsanwaltschaft Stuttgart weitet ihre jahrelangen Ermittlungen gegen Führungskräfte der Porsche Holding massiv aus. "Es gibt ein Ermittlungsverfahren gegen alle Mitglieder des Aufsichtsrates der Porsche Holding wegen Beihilfe zur Marktmanipulation", sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag in Stuttgart. Damit nimmt die Justiz nun auch die Porsche-Großaktionäre Ferdinand Piech und Wolfgang Porsche sowie den Betriebsratschef Uwe Hück ins Visier.
Zudem werde im Zusammenhang mit der gescheiterten Übernahme von VW ebenfalls wegen Beihilfe noch gegen einen weiteren Porsche-Mitarbeiter ermittelt, dessen Namen der Behördensprecher nicht mitteilen wollte. Zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten Reuters, dabei handele es sich um den früheren Konzernsprecher Anton Hunger. Weitere Details zum Ermittlungsstand und zu den Vorwürfen wollte der Sprecher nicht machen.
Die Stuttgarter Strafverfolger gehen seit 2009 dem Verdacht nach, dass die Porsche Holding in dem Übernahmepoker mit VW im Jahr 2008 mehrfach falsche Angaben über den Beteiligungserwerb und ihre Beherrschungsabsichten gemacht hat. Gegen den früheren Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und den früheren Finanzvorstand Holger Härter haben die Stuttgarter Strafverfolger im Dezember 2012 vor dem Landgericht Stuttgart bereits Anklage erhoben, über deren Zulassung aber noch nicht entschieden ist.
Die beiden Topmanager haben nach Unternehmensangaben stets mit Rückendeckung des Porsche-Aufsichtsrates sowie des VW-Aufsichtsratschefs Piech gehandelt, der dem zwölfköpfigen Aufsichtsgremium der Porsche Holding ebenfalls angehört. Im März läuft eine fünfjährige Verjährungsfrist für die angeblichen Marktmanipulationen ab: Durch falsche Angaben oder das Verschweigen von Informationen soll Porsche den Finanzmarkt über die eigenen Pläne bei VW getäuscht haben und damit letztlich einen Kurssprung bei VW-Aktien herbeigeführt haben, mit dem viele Investoren auf dem falschen Fuß erwischt wurden. Einige von ihnen haben Klage eingereicht und verlangen von der Porsche Holding und VW Schadenersatz von mehreren Milliarden-Euro.
Nach dem Scheitern des Übernahmeversuchs im Zuge der sich zuspitzenden Finanzkrise drehte VW Mitte 2009 den Spieß umgedreht und stieg ins Porsche-Fahrzeuggeschäft ein. Der Stuttgarter Sportwagenbauer gehört inzwischen als zwölfte Marke ganz zu Volkswagen. Die von den Familien Porsche und Piech sowie dem Emirat Katar kontrollierte börsennotierte Porsche Holding hält gut die Hälfte der VW-Stimmrechte und ist damit der bestimmende Aktionär beim größten europäischen Autokonzern. (APA/Reuters, 11.2.2013)
Das Werk in Provinz Hunan ist auf eine Kapazität von 300.000 Autos ausgelegt, 2016 soll die Produktion anlaufen
Der Sportwagenbauer macht Deesch Papke zum neuen China-Chef, Helmut Bröker leitet die Vertriebsregion Übersee und Wachstumsmärkte
Der weltweite Absatz bei der VW-Tochter stieg im April um 6,6 Prozent, Zuwächse kamen aber ausschließlich von Übersee
Das Lohn-Angebot der Arbeitgeber sei "eine Frechheit", tobt der oberste Arbeitnehmervertreter, Uwe Hück
Der Betriebsgewinn halbiert sich bei der Marke VW, auch Skoda lässt nach, Seat weitet den Betriebsverlust aus
Bis 2018 soll die Zahl der Mitarbeiter auf 600.000 steigen. Nutznießer soll hauptsächlich China sein
Eine elektrische Fehlfunktion könne zu Stromausfällen führen. Ein Sicherheitsproblem besteht aber nicht
Die italienische Traditionsmarke könnte die dreizehnte unter dem Dach von Volkswagen werden
Werbekosten und Rabatte drückten die Umsatzrendite, der Konzern will heuer trotz Autokrise in Europa weiter zulegen
Zwölf von 32 Fonds haben ihre Berufung gegen die Abweisung ihrer Klagen gegen die Porsche SE zurückgenommen
Der deutsche Autobauer Volkswagen hat im abgelaufenen Jahr soviel verdient, wie nie zuvor ein deutsches Unternehmen
Hier geht es um einen der größten Wirtschaftskrimi der Deutschen Bundesrepublik seit 1945.
Wenn man einen Blick in die Wirtschaftsgeschichte von Porsche und Volkswagen AG wirft,so kommt man schnell auf die enge Verflochtenheit dieser beiden U.
Es ist nur schade, dass beide Unternehmen, die vom Autobauen wirklich viel verstehen,aber von Finanzen so geschehen, nicht besonders viel, so weit kommen mußten.
Die beiden Härter u.Wiedeking wurden durch den zwischenzeitlichen Erfolg plötzlich "Größenwahnsinnig"
und haben die Familien Po u.Pie.die in diesen Finanzspezies,wenig Ahnung od. schlechte Berater hatten,hineingezogen.
Porsche war prkt. Pleite u. wurde nur durch einen
NOTKREDIT von VW gerettet.
Finde ich gerecht, dass der auch am Pranger steht. Ein Betirebsrat, der selber einen Riesenporsche fährt, als Vertreter der Belegschaft finde ich schon ziemlich provokant. Nicht zu reden von seinen vielen unnötigen Wortspenden in deutschen Talk Shows. Sozusagen der Richard Lugner von Deutschland.
wenn die Klagen durchkommen.
Dann kommen noch die Hedgefonds, wenn bewuesen wird, dass er getrickst hat....DAS wird teuer und kann ihn ev. so ruinieren wie den Ratiofarmbesitzer, der wegen dieser Aktien den Freitod wählte.
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