"Financial Times" forciert Digitaloffensive

11. Februar 2013, 13:55
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Zum 125. Jubiläum kündigt die "Financial Times" Personalkürzungen und Änderungen in der Printproduktion an

Nachdem 2012 die "Financial Times Deutschland" eingestellt wurde, stehen die Zeichen nun auch für die übrigen nationalen Ausgaben auf Veränderung. Chefredakteur Lionel Barber hat laut einem Bericht des "Guardian" Personalkürzungen und Einsparungen bei der Printproduktion angekündigt, 25 der international 600 Redakteure sollen ihren Job verlieren. 

Um zusätzlich Kosten einzusparen, wird es zukünftig für die "FT"-Ausgaben in Europa, Asien und den USA dieselbe internationale Titelseite geben, einzig der Ausgabe in Großbritannien bleibt das Recht auf ein individualisiertes Cover erhalten. 

Neue digitale Angebote

Der Fokus auf die Digitalsparte wird auch von den neuesten Verkaufszahlen unterstützt. Bereits 300.000 Abonnenten nützen die Angebote der "FT" digital, die Leser der gedruckten Zeitung sind im Gegenzug innerhalb eines Jahres um weitere 3,85 Prozent geschrumpft. Um die wachsende Begeisterung für digitale Angebote weiter zu unterstützen, sind für Ende 2013 eine Service namens "Fast FT" sowie eine mobile Wochenend-App geplant. Die Traditionszeitung feiert am Mittwoch ihr 125-jähriges Bestehen. (red, derStandard.at, 11.2.2013)

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