Iran rüstet sich mit Milizen für Zeit nach Assad

11. Februar 2013, 08:04
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Bewaffnete Gruppen sollen Interessen des Mullah-Regimes im Fall von Assads Sturz sichern

Washington - Der Iran und die mit ihm verbündete schiitische Hisbollah aus dem Libanon bauen laut einem Bericht der "Washington Post" ein Netzwerk von Milizen in Syrien auf. Damit wollen sie ihre Interessen im Fall eines Sturzes des Regimes von Präsident Bashar al-Assad schützen, schrieb die Zeitung am Sonntag unter Berufung auf amerikanische und arabische Beamte.

Die Milizen würden die Rebellen derzeit gemeinsam mit syrischen Regierungstruppen bekämpfen, um Assad die Macht zu sichern. Das langfristige Ziel sei es, verlässliche Verbündete zu haben, falls Syrien in ethnische und an Glaubensrichtungen orientierte Landesteile zerfallen sollte.

Eine hoher Beamter der US-Regierung zitierte iranische Behauptungen, wonach der Iran 50.000 Milizionäre in Syrien habe. Das iranische Regime finanziere die Milizen in Syrien großzügig. Ein Auseinanderfallen Syriens ist eine große Sorge der Nachbarstaaten, vor allem weil sich nach etwa zwei Jahren Bürgerkrieg kein militärischer Sieg der Rebellen oder des Regimes abzeichnet und auch eine diplomatische Lösung nicht in Sicht ist. (APA, 11.2.2013)

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