Brahimi drängt syrische Opposition zu Dialog mit Damaskus

11. Februar 2013, 06:17
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Internationaler Sondergesandter traf Chef der oppositionellen syrischen Nationalen Koalition in Kairo

Damaskus/New York - Der internationale Sondergesandte Lakhdar Brahimi drängt die syrische Opposition zu Gesprächen mit der Regierung in Damaskus. Brahimi habe am Sonntag im ägyptischen Kairo den Chef der oppositionellen syrischen Nationalen Koalition, Ahmed Moas al-Khatib, getroffen, teilten die Vereinten Nationen in New York mit. Dabei habe der Sondergesandte das jüngste Dialogangebot von Al-Khatib begrüßt "und die Koalition ermutigt, in dieser Richtung fortzufahren".

Al-Khatib hatte unlängst direkte Gespräche mit Regierungsvertretern angeboten, die "kein Blut an den Händen" hätten. Sein Bündnis machte aber zugleich deutlich, dass es bei den Gesprächen unbedingt auch um einen Rücktritt von Staatschef Bashar al-Assad gehen müsse. Die syrische Regierung wiederum erklärte sich am Freitag zu einem Dialog mit den Aufständischen "ohne Vorbedingungen" bereit - ohne jedoch auf das Angebot von Al-Khatib einzugehen.

Breite internationale Unterstützung

Al-Khatib bekam für seinen Vorstoß Unterstützung von den USA und der Arabischen Liga, aber auch von den Assad-Verbündeten Russland und Iran. Der Syrische Nationalrat, größter Bestandteil der Opposition, lehnte dagegen jeglichen Dialog mit der syrischen Regierung ab und propagierte stattdessen den "Sturz des Assad-Regimes mit allen seinen Bestandteilen".

Der Aufstand gegen die syrische Regierung unter Staatschef Assad dauert seit März 2011 an und weitete sich mittlerweile zu einem Bürgerkrieg aus. Schätzungen der UNO zufolge wurden dabei bereits mehr als 60.000 Menschen getötet.

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