Verhüllungsaktion der Kirche in der Fastenzeit

10. Februar 2013, 14:23
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Von Aschermittwoch bis Ostern werden Glaubenssymbole mit gelbem und violettem Stoff verhüllt

Wien - Die katolische Kirche möchte mit einer Verhüllungsaktion in Österreich in der Fastenzeit auf Glaubenssymbole im öffentlichen Raum aufmerksam machen. Im Rahmen der "Aktion Glaube" werden ab Aschermittwoch bis Ostern Glaubenssymbole im ganzen Land mit leuchtend gelben und violetten Stoffbahnen verhüllt. Über 500 Pfarren, Ordensgemeinschaften und kirchlichen Einrichtungen beteiligen sich an der Aktion, die einen Höhepunkt im "Jahr des Glaubens" in Österreich darstellt.

Gipfelkreuz am Hochglocker wird umwickelt

Besondere Verhüllungsaktionen gibt es u.a. auf dem Großglockner, wo der Innsbrucker Diözesanbischof Manfred Scheuer am Aschermittwoch das Gipfelkreuz mit dem leuchtend gelben Tuch in einer Höhe von 3.789 Meter umwickeln wird. Mit den Katholikentagskreuzen in Wien und Graz werden weitere, besonders herausragende Glaubenssymbole verhüllt. In Oberösterreich werden in der Fastenzeit die sechs mehrere Meter hohen Heiligenstatuen am Hauptportal des Linzer Mariendoms mit gelbem Flies verhüllt. Am Wiener Stephansdom werden Statuen an der Westempore verhüllt.

Die österreichischen Bischöfe werten die Aktion als wichtiges Signal der bleibenden Relevanz von Religion in der Öffentlichkeit und damit als Signal gegen eine weitere Privatisierung von Religion. Für Kardinal Christoph Schönborn handelt es sich um eine "wunderbare Gelegenheit, den Schatz des Glaubens neu zu entdecken". (APA, 10.2.2013)

  • Die katholische Kirche will auf Glaubenssymbole im öffentlichen Raum aufmerksam machen.
    foto: kathpress

    Die katholische Kirche will auf Glaubenssymbole im öffentlichen Raum aufmerksam machen.

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