Fünf thailändische Soldaten bei Autobombenanschlag getötet

10. Februar 2013, 08:18
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olizei macht Aufständische verantwortlich

Bangkok - Bei einem Autobombenanschlag sind im Süden Thailands fünf Soldaten getötet worden. Ein weiterer Soldat sowie zwei Plantagenarbeiter seien am Sonntag verletzt worden, sagte ein Polizeivertreter der Nachrichtenagentur AFP. Die Bombe sei explodiert, als die Soldaten in einem Dorf in der Provinz Yala an ihr vorbeifuhren. "Etwa zehn Aufständische hatten sich vermutlich in der Nähe versteckt und lösten die Bombe aus", sagte der Polizeivertreter.

Die Region nahe der Grenze zu Malaysia wird mehrheitlich von Muslimen bewohnt, während Thailand insgesamt buddhistisch geprägt ist. Aufständische kämpfen seit 2004 für eine größere Unabhängigkeit der Region von Bangkok. Dabei wurden bereits mehr als 5.300 Menschen getötet. Sicherheitskräfte sind in der Region oft Ziel von Anschlägen. Immer wieder werden auch Zivilisten getötet, weil Aufständische sie verdächtigen, mit den Behörden zusammenzuarbeiten. (Reuters, 10.2.2013)

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