Wie gewonnen, so zerronnen

Ansichtssache10. Februar 2013, 12:11
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foto: apa/epa/stuart

Edinburgh/Paris - Das hat man dann vom Jubiläum. Andrea Lo Cicero spielte sein 100. Ländermatch für das italienische Rugbynationalteam, zu lachen gab es für ihn wie für die Kollegen am Ende nichts. Nach dem wunderbaren Auftakterfolg in den Six Nations 2013 letzte Woche gegen Frankreich folgte in der zweiten Runde am Samstag das Fiasko in Ausprägung eines 10:34 in Schottland.

Einer wunderbar couragierten Vorstellung ein kläglicher Auftritt gegen jenen Gegner, mit dem man in den letzten Jahren verlässlich um den letzten Platz zu rittern hatte. Die schöne Ausgangsposition ist damit gleich einmal dahin. Die Schotten dagegen, bei ihrer Niederlage gegen England gewisse Fähigkeiten immerhin bereits andeutend, sind dagegen wieder im Spiel.

Interims-Teamchef Scott Johnson freute sich besonders über die neugewonnene Agressivität seines Teams, die in Twickenham noch vermisst wurde. Tim Visser, der geborene Holländer scorte in seinem siebenten internationalen Test bereits den fünften Try. Auch Matt Scott, Stuart Hogg und Sean Lamont durften das Quer-Gefühl auskosten.

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