Pakistanische Regierung: Bis zu 3.000 Tote durch US-Drohnenangriffe

8. Februar 2013, 15:29
15 Postings

Unter Opfern auch zahlreiche Zivilisten

Islamabad/Washington - Bei US-Drohnenangriffen im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan sind in den vergangenen Jahren nach Angaben der pakistanischen Regierung bis zu 3.000 Menschen getötet worden. Außen-Staatssekretär Jalil Abbas Jilani sagte am Freitag bei einer Unterrichtung von Abgeordneten, die Zahl der Opfer seit Beginn der Einsätze 2004 liege zwischen 1.900 bis 3.000. Unter ihnen seien auch Zivilisten. 80 Prozent der Toten seien allerdings Extremisten.

Das Terrornetz Al-Kaida sei durch die Drohnen deutlich geschwächt worden. Dennoch fordere Pakistan ein Ende der Angriffe, die gegen die Souveränität des Landes und gegen internationales Recht verstießen. (APA, 8.2.2013)

Share if you care.