Italiens Stardesigner planen gemeinsam Modeförderung

8. Februar 2013, 15:16
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Modepäpste wollen auf Initiative von Donatella Versace die "Made in Italy"-Produktion stärken

Italiens namhafteste Modepäpste wollen eine Allianz abschließen, um gemeinsam verstärkt die "Made in Italy"-Produktion zu fördern.

Auf Initiative von Donatella Versace, Eigentümerin des gleichnamigen Modekonzerns, sollen sich Schwergewichte der italienischen Mode wie Giorgio Armani, Miuccia Prada, Domenico Dolce, Stefano Gabbana und die Kreativdirektorin der Gruppe Gucci, Frida Giannini Frida, um einen runden Tisch versammeln, um gemeinsame Projekte zur Förderung der italienischen Mode auf den internationalen Märkten zu ergreifen.

"Das italienische Modesystem ist veraltet. Es muss sein Image auffrischen und diesen Sektor, der für die italienische Wirtschaft so wichtig ist, besser verwerten. Dabei sollen Kreativität und Innovation stärker gefördert werden", sagte Donatella Versace nach Angaben der Mailänder Wirtschaftszeitung "Milano e Finanza" am 8. Februar.

"Modedesigner dürfen nicht mehr in ihren Elfenbeintürmen verharren, sondern müssen zusammenarbeiten, um die italienische Produktion zu fördern", meinte Versace.

Sie handelt unter dem Druck sinkender Umsätze für Italiens Modebranche, die im Krisenjahr 2012 einen 5,4-prozentigen Rückgang auf 60 Milliarden Euro gemeldet hat. Allein die Textilbranche verzeichnete einen 5,1-prozentigen Rückgang auf 8 Mrd. Euro, geht aus einem Bericht des Branchenverbands "Sistema Moda Italia" (SMI) hevor.

Vom 20. bis 26 Februar beginnt die Mailänder Modewoche. 71 Defilees sind geplant. Die prominentesten Namen der internationalen Mode werden ihre Kollektionen präsentieren. (APA/red, 8.2.2013)

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    Donatella Versace ist die treibende Kraft hinter der Mode-Allianz.

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