Warum der Küchenchef von Mörwald für die KPÖ kocht

Kolumne12. Februar 2013, 16:36
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Patrick Fürst kocht die nächsten zwei Samstage in der Kremser Fußgängerzone warmes Erdäpfelgulasch gegen soziale Kälte

Patrick Fürst war schon Küchenchef im luxuriösen New Yorker Fantasy-Ösi "Danube" von Großkoch David Bouley, die vergangenen Jahre aber in Toni Mörwalds Stammhaus in Feuersbrunn beschäftigt - nicht zuletzt mit standesgemäßer Bewirtung hoher und höchster ÖVP-Granden.

Dass das, was er dabei erlebte, mit seinem Engagement für die KPÖ Krems in Zusammenhang steht, will er keineswegs dementieren. Kommenden Samstag und am Samstag drauf wird der Spitzenkoch jeweils in der Kremser Fußgängerzone stehen und Erdäpfelgulasch kochen - für die KPÖ und deren Kremser Spitzenkandidaten Niko Lackner, der ein alter Jugendfreund ist.

Gegen sozial Kälte

Unter dem Motto "Warmes Erdäpfelgulasch gegen soziale Kälte" wird das von Fürst mit Spitzenprodukten (Kranzl-Dürre von Höllerschmied, Zwiebeln aus Laa, Erdäpfel vom Waldviertler Bauern und original Szegediner "orölt paprika") zubereitete Gulasch ausgegeben - gratis, aber nicht umsonst, versteht sich.

Fürst, der mit Ende Jänner seinen Mörwald-Posten sausen ließ, um sich vor einem neuen Projekt die nötige Kreativpause zu gönnen (etwa mit einem Stage im baskischen Dreisterner Azurmendi!), will damit "seinen Teil dazu beitragen, dass die Sümpfe im Land" trockengelegt werden. Mutig! (Severin Corti, DER STANDARD, 9.2.2013)

Warmes Erdäpfelgulasch gegen soziale Kälte
Sa, 16. 2. und Sa, 23. 2., 9-12 Uhr
Untere Landstraße, vor der Bürgerspitalkirche, Krems

  • Besondere Zutaten: Kranzl-Dürre von Höllerschmied, Zwiebel aus Laa, Erdäpfel vom Waldviertler Bauern und original Szegediner "orölt paprika".
    foto: derstandard.at/isa

    Besondere Zutaten: Kranzl-Dürre von Höllerschmied, Zwiebel aus Laa, Erdäpfel vom Waldviertler Bauern und original Szegediner "orölt paprika".

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