Desiree Nosbusch: "Klaus Kinski hat mich bedrängt und eingesperrt"

8. Februar 2013, 12:18
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Wollte nach eigenen Angaben als 15-Jährige den Schauspieler interviewen und wurde von diesem in seiner Hütte eingesperrt

Berlin - Schauspielerin Desiree Nosbusch (48) hat in der ZDF-Talkshow "Markus Lanz" am Donnerstagabend erklärt, als Mädchen von Schauspiel-Exzentriker Klaus Kinski bedrängt worden zu sein. Sie sei damals 15 Jahre alt gewesen, als sie Kinski in San Francisco zum Interview treffen wollte. Bei einem Vorgespräch in seiner Hütte im Wald habe Kinski sich unangenehm nah neben sie setzen wollen. "Er hat mich schon bedrängt. Aber ich war zum Glück stark genug, um zu sagen: 'Hier ist meine Grenze'", erzählte Nosbusch, die bereits mit zwölf Jahren Kindersendungen auf Radio Luxemburg moderierte.

In Hütte eingesperrt

Kinski habe sie damals in der Hütte alleine gelassen und eingesperrt. Nach zwei Stunden flüchtete Nosbusch nach eigenen Angaben über den Balkon und fuhr mit dem Taxi zurück in ihr Hotel. Zu einem Interview kam es dennoch.

Über die Missbrauchsvorwürfe gegen Kinski, die seine Tochter Pola in einem Buch erhebt, habe sie sich nicht gewundert: "Ich war leider nicht überrascht", sagte Nosbusch. Kinski habe sich "genommen, was er wollte". (APA, 8.2.2013)

  • Desiree Nosbusch: "Kinski hat sich genommen, was er wollte."
    foto: epa/schmidt

    Desiree Nosbusch: "Kinski hat sich genommen, was er wollte."

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