Rosenbauer zieht Auftrag in Saudi-Arabien an Land

8. Februar 2013, 11:08
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Für 125,8 Millionen Euro werden 610 Fahrzeuge, Boote und Ausrüstung für den Zivilschutz geliefert

Linz/Leonding/Riad - Der börsenotierte Rosenbauer mit der Zentrale in Leonding bei Linz hat erneut einen Auftrag des Innenministeriums von Saudi-Arabien an Land gezogen. Für 125,8 Millionen Euro werden 610 Fahrzeuge unterschiedlicher Typen und Einsatzzwecke sowie Boote und Ausrüstung für den Zivilschutz geliefert. Das teilte das Unternehmen Freitagvormittag ad hoc mit.

Die Fahrzeuge werden u.a. an den Rosenbauer-Standorten in Leonding, Lyons (South Dakota/USA) und Spanien gefertigt. Der Auftrag soll in mehreren Teillieferungen in den kommenden 30 Monaten abgewickelt werden.

Brandschutz erweitert

Wegen der in den vergangenen Jahrzehnten stark gestiegenen Bevölkerungszahl habe man in Saudi-Arabien eine Erweiterung des Brandschutzes beschlossen, so Rosenbauer. Vorgesehen sei die Errichtung und Ausstattung von neuen Feuerwehrstationen, insbesondere in den Ballungszentren. Zudem habe man auch zusätzliche Feuerwehrleute rekrutiert, die sich derzeit in Ausbildung befinden.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2012 rechnet das oberösterreichische Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 600 (2011: 542) Millionen Euro und einer EBIT-Marge über sechs Prozent. Rosenbauer beschäftigt mehr als 2.500 Mitarbeitern und ist über 100 Ländern vertreten. (APA, 8.2.2013)

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