Frankreich erwägt Beteiligung an Peugeot

8. Februar 2013, 10:36
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Der für den Haushalt zuständige Minister hält eine Staatsbeteiligung für möglich

Paris - Die französische Regierung erwägt einem Zeitungsbericht zufolge einen Einstieg beim angeschlagenen Autobauer PSA Peugeot Citroen. Dies wäre das letzte Mittel, wenn der Konzern seine steigenden Verluste nicht selbst bewältigen könne, berichtete die Zeitung "Liberation".

Demnach verlautete aus Regierungskreisen, dass sich der Staat an einer Kapitalerhöhung beteiligen könne, falls dieser Schritt nötig sei. Der für den Haushalt zuständige Minister Jerome Cahuzac sagte, eine Staatsbeteiligung sei möglich. Peugeot äußerte sich nicht zu dem Bericht.

Peugeot hat wie die General-Motors-Tochter Opel mit der Schuldenkrise in Europa zu kämpfen. Die Verkäufe in Südeuropa sind etwa deutlich eingebrochen. Wegen des trüben Ausblickes musste der Konzern am Donnerstag einen Milliardenbetrag abschreiben. (APA, 8.2.2013)

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