US-Ölpreis etwas leichter

11. Februar 2013, 14:27
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Goldpreis leicht tiefer

Washington - Der Ölpreis hat am frühen Montagnachmittag etwas leichter gegenüber dem Wochenschluss tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 95,61 Dollar und damit 0,11 Prozent weniger als am Freitag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 118,08 Dollar gehandelt, nachdem der Brentölpreis vergangenen Freitag ein Neunmonatshoch von 119,2 US-Dollar markiert hatte.

Zum Wochenauftakt fehlten dem Markt allerdings die Impulse für eine Fortsetzung des Höhenflugs, hieß es aus dem Handel. In Asien blieben die wichtigen Börsenplätze in Tokio, Shanghai und Hongkong geschlossen. Zudem blieben Konjunkturdaten Mangelware. Im Blickpunkt steht am Berichtstag das Finanzministertreffen der Eurogruppe in Brüssel.

Die Experten der Commerzbank verwiesen auf die steigende Preisdifferenz zwischen Brent und WTI. Während der Brentölpreis in der Vorwoche um mehr als zwei Dollar gestiegen war, kam der WTI um den selben Betrag zurück. Die Preisentwicklung beim WTI spiegle unter anderem die Marktpositionierung der spekulativen Finanzanleger wider, die offenbar nicht an einen weiteren Anstieg glaubten. Die Netto-Long-Positionen verzeichneten zum ersten Mal nach sieben Anstiegen in Folge einen Rückgang.

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.663,50 Dollar und damit zwar tiefer zum Freitagsnachmittags-Fixing von 1.668,25 Dollar, allerdings weiterhin relativ unbewegt innerhalb der Handelsspanne zwischen 1.670 US-Dollar je Feinunze und 1.700 US-Dollar, die seit zwei Monaten Bestand hat. Bei Gold aber auch bei Silber, Platin und Palladium haben die Finanzanleger ihre Netto-Long-Positionen unterdessen ausgebaut und signalisieren damit weiterhin den Optimismus hinsichtlich der zyklischen Edelmetalle, die überwiegend in der Industrie Verwendung finden. Die robusten Autoabsatzzahlen in China sprechen zudem für weiter steigende Platin- und Palladiumpreise.

Die Metallpreise zeigten sich überwiegend etwas fester. Vor dem Hintergrund der geschlossenen Märkte in China aufgrund des Neujahrsfests dürfte das Handelsvolumen deutlich geringer ausfallen. (APA, 11.2.2013)

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