Noroviren-Verdacht: Einrichtungen im Burgenland bleiben zu

7. Februar 2013, 17:22
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Die Behörden suchen nach der Ursache für die Epidemie

Frauenkirchen - Die Noroviren-Erkrankungen, die am Mittwoch zur Schließung des Kindergartens im nordburgenländischen Frauenkirchen geführt hat, konnten durch diese Maßnahme nicht begrenzt werden. Gestern, Donnerstag, zeigten Klienten und drei Betreuer der örtlichen Behinderten-Tagesheimstätte Brechdurchfall-Symptome.

Jetzt suchen die Behörden emsig nach der Quelle. Gerlinde Stern-Pauer, Sprecherin des burgenländischen Gesundheitslandesrates Peter Rezar, hofft, dass die Ursache der Epidemie noch diese Woche gefunden werden kann: "Die Lebensmittelkontrollore sind unterwegs, wir halten uns da exakt an die Richtlinien der Ages, der Agentur für Ernährungssicherheit."

Mangelnde Hygiene

Eine der Hauptursachen für die Infektion ist mangelnde Hygiene bei der Essenszu- oder Verbreitung. Besonders gefährlich sei die Erkrankung nicht, sagt Stern-Pauer, "aber lästig und hoch infektiös". Die Symptome sind, ähnlich wie bei Bauchgrippe, Erbrechen und Durchfall. In seltenen Fällen kann es aber doch zu Komplikationen kommen.

Im Burgenland hofft man, die infektiöse Angelegenheit auch mithilfe der Semesterferien leichter in den Griff zu kriegen. Kindergarten und Tagesheimstätte bleiben voraussichtlich in dieser Woche geschlossen, bis dahin wird - aller Erfahrung nach, die das Burgenland mit ähnlichen Fällen in Andau und Eisenstadt hat sammeln müssen - der Quell des Übels lokalisiert sein. Um ihn zu beseitigen, steht die nächste Woche zur Verfügung. Da feiern die burgenländischen Schüler. (wei, DER STANDARD, 8.2.2013)

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