Weniger Verkehrstote in den vergangenen zehn Jahren

7. Februar 2013, 12:30
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Stärkster Rückgang bei Unfällen mit Lkw-Beteiligung, regional sanken die Opferzahlen in Tirol und der Steiermark am stärksten

Wien - Die Zahl der Verkehrstoten hat österreichweit in den vergangenen zehn Jahre abgenommen. Im Vergleich zwischen den Verkehrsteilnehmern gab es den größten Rückgang bei Lkw- und Pkw-Insassen. Im Bundesländervergleich ging die Zahl der Toten am stärksten in Tirol und der Steiermark zurück. Das ergab eine Untersuchung des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ).

Der Club verglich hierfür Zahlen der vorläufigen Unfallbilanz des Innenministeriums 2012 mit den durchschnittlichen Verkehrstoten der Jahre 2001 bis 2003. Insgesamt ist die Zahl der Toten auf Österreichs Straßen um 45 Prozent zurückgegangen.

Weniger verunglückte Lkw-Fahrer

Den stärksten Rückgang verzeichneten Lkw-Insassen inklusive Klein-Lkw mit minus 52 Prozent, gefolgt von Pkw-Insassen mit minus 49 Prozent und Fußgänger mit minus 42 Prozent. In der Rubrik Moped und Motorrad gab es 41 Prozent weniger Todesopfer, bei Radfahrern waren dies 22 Prozent.

Große Unterschiede gab es laut VCÖ zwischen den einzelnen Bundesländern. Während in Tirol (minus 57 Prozent) und der Steiermark (minus 54 Prozent) die Zahl der Verkehrstoten um mehr als die Hälfte zurückging, verzeichnete Kärnten einen Rückgang um ein Drittel, in Vorarlberg waren es 24 Prozent und beim Schlusslicht Salzburg gab es 22 Prozent weniger Getötete. (APA, 7.2.2013)

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    Den prozentuell stärksten Rückgang bei tödlich verunglückten Verkehrsunfallopfern gab es in Tirol.

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