Immer weniger Babys

6. August 2003, 11:09
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Österreichischer Negativtrend bei der Geburtenrate setzt sich fort: Minus 2,6 Prozent gegenüber Mai 2002

Wien - Hatte die rot-weiß-rote Geburtenrate Ende des Vorjahres noch erfreulich ausgesehen, hat 2003 ein Negativ-Trend eingesetzt, der sich auch im Mai fortsetzte. Laut Statistik Austria wurden um 2,6 Prozent weniger Frauen entbunden als im Vergleichsmonat des Vorjahrs. Vor allem bei den ehelich Geborenen ist ein Rückgang (3,9 Prozent) zu verzeichnen, während die unehelichen Buben und Mädchen mit einem Minus von 0,1 Prozent beinahe gleich geblieben sind.

Die stärkste Abnahme mit 17,9 Prozent verzeichnete im Mai Salzburg, gefolgt vom Burgenland (minus 14,9) und der Steiermark (minus 8,1). Rund um den Bundesdurchschnitt bewegten sich die Zahlen aus Niederösterreich, Oberösterreich und Vorarlberg. Erfreuliches gibt es hingegen aus Kärnten und Wien mit je 1,9 Prozent mehr Neugeborenen zu berichten, in Tirol, waren es sogar 8,1 Prozent.

Im Zeitraum von Juni 2002 bis Mai 2003 wurden 76.608 Kinder geboren. Das sind um 1.620 mehr als in der vorangegangenen Zwölfmonatsperiode, in der 74.988 Babys das Licht der Welt erblickten. (APA)

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