HIV-Expertinnen testen Impfung gegen Afrikatyp

1. August 2003, 20:49
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Subtyp C primär in Südafrika verbreitet

Kapstadt - Erstmals entwickelten südafrikanische Forscherinnen selbst ein Vakzin gegen Subtyp C des HIV, der im südlichen Afrika, primär in Südafrika, Aids verursacht. Das Impfmittel wurde Ende Juni vorgestellt, Tests an Menschen sollen nun beginnen.

Es ist ein "DNA-MVA-Vakzin": In "bakterielle Plasmide" (kleine, ungefährliche Erbgutstücke von Bakterien) werden synthetisch hergestellte, unschädlich gemachte Erbgutschnipsel des Zielerregers, in diesem Fall HIV, eingebracht. Die Plasmide dienen als gut verträgliches Transportmittel ihrer Fracht in die Zellen des Immunsystems der Geimpften. Diese sollen dann Antikörper gegen HIV bilden. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 12./13. 7. 2003)

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