Pfadfinder beraten über Zulassung von Schwulen und Lesben

6. Februar 2013, 17:55
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Barack Obama will, dass Lesben und Schwule Zugang zu allen Organisationen haben - Drohungen kommen von der Kirche

Irving (Texas) - Im Streit um die Zulassung von Schwulen und Lesben bei den amerikanischen Pfadfindern zeichnet sich eine Entscheidung ab. Nach monatelanger Debatte könnte der Dachverband der Boy Scouts of America zum Abschluss einer dreitägigen Sitzung in Irving (Texas) am Mittwoch die Frage klären, berichteten US-Medien am Dienstag.

Die Diskussion wühlt die rund 2,7 Millionen PfadfinderInnen seit langem auf. Sogar Präsident Barack Obama hat sich in den Streit eingeschaltet. "Ich bin der Meinung, dass Schwule und Lesben denselben Zugang zu allen Organisationen haben sollten", meinte Obama kürzlich in einem Interview.

Drohungen der Kirchen

Doch an dem Thema scheiden sich die Geister: Konservative Kreise, darunter auch die drei größten Kirchen, sprechen sich gegen ein Ende des faktischen "Homo-Verbots" aus. Die Kirchen drohen sogar damit, ihre finanzielle Unterstützung einzustellen, sollte es zu einer Öffnung kommen. Den PfadfinderInnen gehören in den USA fast 2,7 Millionen Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 21 Jahren an. (APA, 6.2.2013)

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