Große Unterschiede bei Eigenheim-Versicherungen

6. Februar 2013, 11:51
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Arbeiterkammer testete zehn Angebote und förderte Jahresprämienzwischen 540 und 945 Euro zutage

In Sachen Eigenheim-Versicherungen sind sehr unterschiedliche Angebote am Markt erhältlich. Ein Vergleich von Prämien und Leistungsumfang lohnt sich, darauf wies die Arbeiterkammer am Mittwoch in einer Aussendung hin.

Ein Haus, zehn Prämien

Die AK-Konsumentenschützer haben laut eigenen Angaben zehn Angebote für eine Versicherung für ein Einfamilienhaus mit 130 m² Wohnnutzfläche samt angebauter Garage und inklusive Haushalt eingeholt, und zwar jeweils im Rahmen der vorgegebenen Mindestdeckung. Dabei zeigten sich höchst unterschiedliche Jahresprämien von 540,52 Euro bis 945,42 Euro mit ebenso unterschiedlichen Versicherungssummen, deren Höhe aber nicht immer mit der entsprechenden Jahresprämie korreliert.

Auch der jeweilige Leistungsumfang kann nicht direkt von der Jahresprämie abgeleitet werden, wie die AK herausfand. Die Konsumentenschützer empfehlen, vor Abschluss eines Vertrages mehrere Angebote einzuholen und sich unbekannte Begriffe erklären zu lassen.

Auf Neuwertersatz achten

Die AK rät außerdem Besitzern von Einfamilienhäusern dazu, nicht nur eine Haushalts-, sondern unbedingt eine Eigenheimversicherung abzuschließen, da ansonsten etwa ein Wasserrohrbruch oder ein Sturmschaden nicht im Leistungsumfang enthalten sein muss. Jeweils im Einzelfall sei außerdem zu klären, ob auch Solaranlage, Schwimmbecken samt Abdeckung, Wintergarten und etwaige Nebengebäude mitversichert sind. Achten sollte man außerdem darauf, dass der Vertrag einen generellen Neuwertersatz vorsieht. "Ansonsten kann es sein, dass die Versicherung im Schadensfall für ältere Sachen nur mehr den Zeitwert ersetzt." (red, derStandard.at, 6.2.2013)

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    Wenn der Sturm kommt, sollte das Haus gut versichert sein.

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