Keine strafrechtlichen Konsequenzen für Armstrong

6. Februar 2013, 10:02
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Staatsanwalt in Los Angeles: "Diese Entscheidung haben wir vor einem Jahr getroffen" - Angeblich neue Ermittlungen bezüglich Justiz-Behinderung und Zeugen-Manipulation

Lance Armstrong muss wegen seiner Dopingvergangenheit auch nach seinem TV-Geständnis vorerst keine strafrechtlichen Konsequenzen befürchten. Das erklärte am Dienstag Andre Birotte, Staatsanwalt in Los Angeles. "Diese Entscheidung haben wir vor einem Jahr getroffen. Wir haben alle Ausführungen von Herrn Armstrong im Fernsehen und in anderen Medien verfolgt. Das ändert unseren Standpunkt nicht", sagte Birotte.

Laut einem Bericht von ABC-News soll es jedoch neue Ermittlungen in der Causa Armstrong geben. Dabei stehen Justiz-Behinderung, Zeugen-Manipulation und Einschüchterungsversuche im Mittelpunkt. Sollten sich die Behörden für eine Anklage entscheiden, könnte Armstrong eine Gefängnisstrafe drohen.

Rechtsexperten hatten zuletzt darauf verwiesen, dass eine Anklage wegen Meineids und Justiz-Behinderung nicht auszuschließen sei. Die des Dopings überführte Ex-Sprinterin Marion Jones war 2007 wegen Falschaussage gegenüber Untersuchungsbehörden zu einer Haftstrafe von sechs Monaten verurteilt worden. (APA, red, derStandard.at, 6.2.2013)

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