"Bang with friends": Unkonventionelle "Partner"-Suche auf Facebook

  • "Bang with friends" soll auf eine einfache Art und Weise Menschen "näher" zusammenbringen
    foto: screenshot

    "Bang with friends" soll auf eine einfache Art und Weise Menschen "näher" zusammenbringen

Eine Facebook-App, die die sexuelle Anbahnung zweier Menschen deutlich erleichtern soll

Seit einigen Tagen hat auf Facebook eine App namens "Bang with friends" an Aufmerksamkeit gewonnen. Die Anwendung, die innerhalb von Facebook läuft, erlaubt es, "diskrete Konversationen und Sex" mit seinem sozialen Umfeld auf Facebook zu ermöglichen.

Zwei Stunden Arbeit

Die Entwickler der App wollen laut FastCompany anonym bleiben. Von ihnen weiß man lediglich, dass sie eigenen Angaben zufolge zwei Stunden Arbeit in die Entwicklung der App investiert haben.

Mehr als nur "Freunde"

Um die App verwenden zu können, muss man sich mittels Facebook Connect verbinden. Anschließend werden in einer Pinterest-ähnlichen Darstellung Freunde anzeigt, aus denen man einen auswählen soll, mit dem man Sex haben möchte. Die App zeigt allerdings beim Start nur Freunde des anderen Geschlechts an. Oben kann das Geschlecht jederzeit gewechselt werden.

10.000 Paare

Der Nutzer wählt also einen Freund aus und wartet. Benachrichtigt wird zu diesem Zeitpunkt aber noch niemand. Erst, wenn sich der andere ebenfalls verbindet, wird verkuppelt. Ein simples Konzept, das aufzugehen scheint: Die Entwickler suchen nämlich nach weiteren KollegInnen, die ihnen unter anderem bei der Umsetzung einer mobilen App helfen sollen. Insgesamt geben die Entwickler an, bereits über 10.000 Paare zusammengebracht zu haben.

Friends with benefits

Die Macher selbst wollten die App so simpel wie möglich machen, weshalb die Darstellung nur auf die wichtigsten Elemente beschränkt ist. Sollte sich ein "Pärchen" finden, werden beide Parteien per E-Mail informiert. So würden sich "Friends with benefits" (zu Deutsch: "Freunde mit Vorzügen") leicht und einfach finden.

Kein guter Filter

Der Filter scheint allerdings nicht besonders gut zu funktionieren. In der App werden nämlich auch Familienmitglieder angezeigt, was zu "merkwürdigen Momenten" führen kann, wie FastCompany anmerkt. Ein Vorteil der Anwendung liegt aber auf der Hand: Möchte man intime Beziehungen mit jemanden eingehen, bekommt diese Person so lange keinen Wind davon, bis sie selbst die App verwendet. Entscheidet sich die Person dann auch für einen, hat man zumindest auf schnelle Art und Weise jemand Potentiellen gefunden, der mit einem Intimitäten austauschen kann. 

Kritik

Nicht alle sehen die Vorteile der App und kritisieren vor allem die Umsetzung. So kritisiert Forbes beispielsweise, dass die App zwar vorgibt, diskret zu sein, gleich zu Beginn der App-Installation wird einem allerdings angezeigt, welche Freunde die App bereits nutzen. (red, derStandard.at, 6.2.2013)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 109
1 2 3

mhhh, ich hab doch noch irgendwo so einen facebookacc :P

schnell schaun wer da alles so unterwegs ist, bevor sie das ändern :))))

"How it Works"

Unter "How it Works" auf deren Webseite rechts oben bleibt uns kein Detail erspart!

...

da habe ich gestern den ganz fixen Vorsatz gefasst, mein FB-Profil aufzulösen...

... und jetzt kann ich es wieder nicht tun!

Muss erst noch Bang With Friends installieren und auf Angebote warten!! Nur ein paar Monate, irgendwann muss doch was kommen!

hahaha

zwei Stunden Entwicklungszeit und Facebook in zusammenhang mit Diskretion zu erwähnen ist aber auch sehr sehr sehr Blauäugig!!

Auwei,auwei wohin führt das nur....

fcken ist ein aufnahmekriterium ein meinen fb freundeskreis.

so beugt man diesen "merkwuerdigen momenten" vor.

für Singles eine tolle Sache. Für alle anderen eher nicht so toll. Im eigenen Freundeskreis sollte man ja eher nicht fremd gehen (wenn man das überhaubt macht). Da brauchts kein Frazenbuch, dass schnell alles darüber bescheid wissen...

gibt es dann auch auf facebook eine Chronik mit wem man alles geschlafen hat (Öffentlich natürlich) oder bleibt das wieder nur gewisse unternehmen vorbehalten die dafür Zahlen.

Wieso werden verheiratete nicht angezeigt?

Viel zu konservativ. Am meisten Spaß machen doch die Sachen die eigentlich verboten sind ;)

Hab es gerade probiert, mir werden auch verheiratete angezeigt.

Hm...das wär doch auch was für hier ... Bang with Mitleser

Das wäre sogar viel besser.

Ich glaube

der Freundeskreis von einigen Facebookusern wird sich sehr vergrößern ;-)

noch mehr:

es könnte die App sein, die Facebook vor dem Untergang rettet!

...und plötzlich sieht Google+ gleich wieder etwas alt aus...

...ob die jetzt da nachziehen werden oder sich künftig noch mehr als die seriöse Alternative mit überwiegend geistig hochstehender Kommunikation präsentieren werden...? ;)
...Steve Jobs meinte jedenfalls, dass Sex und Porn bei Google zuhause ist...

hoffentlich haben die den "gefällt mir" button nicht vergessen bei der app.

sonst läuft man nämlich gefahr, die katze im sack zu kaufen ^^

kann man das ned auch umgekehrt verwenden?

Also man klickt einfach alle an und bekommt dann eine benachrichtigung wenn man selbst in der auswahl der anderen ist.. ein potentielles mobbing instrument ^^

"Bang with friends", also "Gang"bang sozusagen :-)

wo ist denn das Foto hin? :)

da bekommt der spruch...

..."fcken oder feindschaft, freunde hab ich genug"....wieder eine ganz neue bedeutung!

friendlist säubern = bang with fbfriends und du weisst, wer bleibt und wer nicht!

für unsere jugend sicher toll! *ironieoff*

:-(

"fcken oder feindschaft, freunde hab ich genug"

grün dafür!

Hübsches Hintergrundbild übrigens. Sehr ästhetisch finde ich.

das wär doch was für Faymanns Pornofreunde!

bangbook!

das gleiche gibt es auch für LinkedIn

https://beta.bangwithprofessionals.com/

"Professionals" im "Banging"-Bereich ist etwas doppeldeutig...

Posting 1 bis 25 von 109
1 2 3

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.