Miu Miu im Goldenen Quartier

10. Februar 2013, 16:44
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Der Name Miu Miu geht auf einen Spitznamen von Miuccia Prada zurück, die präsentierten Kollektionen haben auch regelmäßig eine bewusst verspielte Note

Angekündigt war die Eröffnung erst fürs Frühjahr, nachdem Emporio Armani und Louis Vuitton aber bereits vor Weihnachten ihre Flagships im sogenannten Goldenen Quartier in Wien eröffneten, ging es jetzt auch bei Miu Miu ruck, zuck. Seit vergangener Woche ist die sich über zwei Etagen erstreckende Boutique vis-à-vis dem Nobelitaliener Fabios offen, die erste der Marke in Österreich überhaupt. Von vielen als die (etwas preisgünstigere) Zweitmarke von Prada bezeichnet, sieht man das beim Unternehmen etwas differenzierter: Der Name Miu Miu geht auf einen Spitznamen von Miuccia Prada zurück, die in Paris (und nicht wie Prada in Mailand) präsentierten Kollektionen haben denn auch regelmäßig eine bewusst verspielte Note.

Ready-to-wear-Kollektion

Eine Art zusätzliches Experimentierfeld einer nimmermüden Designerin also. Die Umsätze werden aber auch bei dieser Marke (wie bei Prada) mit Accessoires gemacht. Sie sind im Erdgeschoß der 450 Quadratmeter großen Boutique zu finden. Diese ähnelt ein wenig einem Schatzkästlein: Architekt Roberto Baciocchi präsentiert die Taschen und Schuhe wie Juwelen auf goldenem Damast, über eine Glastreppe geht es dann höher zu der Ready-to-wear-Kollektion. (hil, Rondo, DER STANDARD, 8.2.2013)

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