McLaren und Mercedes brauchen Pannendienst

5. Februar 2013, 20:27
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Wagen von Button und Rosberg blieben liegen - Marussia und Catherham stellen Boliden vor

Jerez - Nicht ganz ideal sind Mercedes und McLaren in die neue Formel-1-Saison gestartet. Beim Auftakt der Testwoche im spanischen Jerez am Dienstagmorgen mussten die Boliden von Nico Rosberg und Ex-Weltmeister Jenson Button abgeschleppt werden, nachdem sie auf der Strecke liegen geblieben waren.

Rosberg hatte im Mercedes bis zu seinem Ausfall in 1:20,846 Minuten die bis dato schnellste Runde auf dem Circuito de Jerez erzielt. Für den Deutschen war im Gegensatz zu Button, der zumindest für einige Runden auf die Strecke zurückkehrte, der Tag gelaufen. Ein Kurzschluss in der Elektrik legte den Silberpfeil lahm. Button hatte Probleme mit der Benzinpumpe seines McLaren. Weltmeister Sebastian Vettel wird seinen neuen Red Bull zum ersten Mal am Donnerstag fahren, Vize Fernando Alonso wird zugunsten seines Fitnesstrainings den Tests überhaupt fernbleiben.

Als Teams Nummer neun und zehn hatten Marussia und Caterham am Dienstagmorgen kurz vor Beginn der Testfahrten ihre neuen Autos vorgestellt. Marussia konnte dabei neben dem neuen MR02 und Neuzugang Max Chilton weiter keinen zweiten Fahrer präsentieren. Der Brasilianer Luiz Razia soll Nachfolger von Timo Glock werden, der künftig für BMW in der DTM am Start ist.

Ähnlich unspektakulär verlief die Caterham-Vorstellung. Der CT03 mit der neuen Fahrerpaarung Charles Pic und Giedo van der Garde wurde kurz vor Beginn der Testfahrten für Fotos aus der Garage geschoben, dann ging es schon auf die Strecke.

Damit haben zehn der elf Teams ihr Auto für die Saison 2013 vorgestellt. Nur Williams fährt in Jerez noch mit dem alten Wagen und wird erst am 19. Februar in Barcelona den neuen Boliden präsentieren. Die Testfahrten in Jerez dauern noch bis Freitag. (sid - 5.2. 2013)

Ergebnisse vom Dienstag (1. Testtag der neuen Saison): 1. Jenson Button (GBR) McLaren-Mercedes 1:18,861 Min. (37 Runden) - 2. Mark Webber (AUS) Red Bull +0,848 Sek. (73) - 3. Romain Grosjean (FRA) Lotus 0,935 (54) - 4. Paul di Resta (GBR) Force India 1,482 (89) - 5. Daniel Ricciardo (AUS) Toro Rosso 1,540 (70) - 6. Felipe Massa (BRA) Ferrari 1,675 (64) - 7. Nico Hülkenberg (GER) Sauber 1,838 (79) - 8. Nico Rosberg (GER) Mercedes 1,985 (14) - 9. Pastor Maldonado (VEN) Williams 2,003 (84) - 10. Giedo van der Garde (NED) Caterham 3,054 (64) - 11. Max Chilton (GBR) Marussia 5,315 (29)

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