Multimedialer Newsroom im ORF-Zentrum: Machbarkeit bis Sommer geprüft

5. Februar 2013, 13:33
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Wrabetz räumt Asbesteinlagerungen ein aber keine Gesundheitsgefährdung

Wien - Die Sanierungs- und Umbauarbeiten im ORF laufen derzeit auf Hochtouren. Bei der jüngsten Stiftungsratssitzung am Donnerstag wurde ein erstes "Raum- und Funktionsprogramm für einen gemeinsamen Standort in Wien" präsentiert, in dessen Zentrum der multimediale Newsroom steht. Bis zum Sommer will der ORF nun in einer Machbarkeitsstudie prüfen, wie sich dieses Idealkonzept am Küniglberg innerhalb des sanierten ORF-Zentrums inklusive eines Erweiterungsbaus realisieren lässt, wie ORF-Generaldirektor in einem Informationsmail an die Mitarbeiter des Senders darlegte.

Verkehrsanbindung, Denkmalschutz

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie sollen außerdem Fragen zur Verkehrsanbindung und die noch offenen Fragen des Denkmalschutzes abgeklärt werden. Die Studie soll noch vor dem Sommer fertiggestellt sein, unmittelbar darauf folgt ein Architektenwettbewerb.

Asbesteinlagerungen

Wrabetz räumte in seinem Schreiben auch ein, dass im Zuge der Sanierungsarbeiten erneut Asbesteinlagerungen an zwei Stellen gefunden wurden, beruhigte aber gleich, dass keine Gesundheitsgefährdung für Mitarbeiter bestehe. Betroffen seine Technikräume, "die nur selten von unterwiesenem Fachpersonal betreten werden". Um die Mitarbeiter über die Standortentwicklungen zu informieren, sollen noch im Februar auf Direktionsebene Informationsveranstaltungen stattfinden und Arbeitsgruppen zum multimedialen Newsroom eingerichtet werden, hieß es. (APA, 5.2.2013)

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