Gewista darf bei Ankünder einsteigen - mit Auflagen

5. Februar 2013, 12:03
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Wettbewerbsbehörde stimmt Zusammenschluss zu - muss Plakatflächen und City Lights verkaufen

Plakatriese Gewista und der steirische Branchenkollege Ankünder dürfen zusammenspannen: Die Gewista steigt beim Ankünder mit 24,9 Prozent ein, der Ankünder übernimmt dafür Beteiligungen an anderen regionalen Plakatfirmen von der Gewista. Nachdem beide Auflagen der Wettbewerbsbehörde akzeptiert haben, zog diese ihren Prüfantrag zurück, der Weg ist damit frei.

Ankünder bekommt von der Gewista je 49 Prozent

  • an der Progress Außenwerbung GmbH (Salzburg), 51 Prozent bleiben bei der Gewista;
  • an PSG Poster Service GmbH (Klagenfurt), 51 Prozent bleiben bei der Stadtwerke Klagenfurt AG
  • an ISPA Werbung GmbH (Wien), 51 Prozent bleiben bei der Gewista.
  • An den Ankünder gehen im Zuge des Deals auch sämtlicher Werbefläche der Gewista in der Steiermark samt Rechten und Pflichten.

Nach Berechnungen der BWB wäre der Marktanteil des Ankünder in der Steiermark durch den geplanten Deal bei Plakaten auf über 40 Prozent, bei City Lights von 99 auf 100 Prozent und bei Scrollern (Rolling Boards und Poster Lights) von ca 50 auf 100 Prozent. Im Verfahren einigten sich BWB und Unternehmen auf Verpflichtungen: Die betroffenen Firmen müssen Plakatflächen und City Lights verkaufen und Poster Lights für nationale Durchbuchungen in diesem Format erhalten. Für Mitbewerber müssen sie eine vorgegebene Zahl von City Lights "zu definierten günstigen Konditionen" freihalten. (fid, derStandard.at, 5.2.2013)

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