SPÖ Niederösterreich mit bescheidenem Wahlziel

5. Februar 2013, 11:09
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Spitzenkandidat Josef Leitner hofft auf 27 Prozent - Das letzte Wahlergebnis war mit 25,5 Prozent ein Flop

St. Pölten - Bescheiden gibt sich die niederösterreichische SPÖ mit ihrem Ziel für die Landtagswahl am 3. März: Spitzenkandidat und Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Leitner sagt, er wolle 27 Prozent erreichen - "alles darüber wäre ganz, ganz toll". Das berichtet die Austria Presse Agentur. Vor fünf Jahren hatte die SPÖ unter Heidemarie Onodi 25,5 Prozent der Stimmen verbuchen können - das historisch schlechteste Ergebnis der blau-gelben Roten.

Das Wahlziel der SPÖ sei realistisch, so Leitner. Umfragen würden der Partei 24 bis 28 Prozent bescheinigen. Das Umfeld sei schwierig - als "wesentliche Veränderung" der Parteienlandschaft bezeichnet der SPÖ-Landesvorsitzende, dass das Team Stronach "mit hoher Wahrscheinlichkeit" in den Landtag einziehen werde.

Wehrpflicht-Volksbefragung: "Nie mehr wieder"

Seine Kritik an Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ), das Wehrpflicht-Thema missbraucht zu haben, hält Leitner "bis auf den letzten Buchstaben" aufrecht. Es dürfe "nie mehr wieder" eine Volksbefragung durchgeführt werden, "die nicht gut vorbereitet ist", wo die Sache in den Hintergrund und die Polemik in den Vordergrund rücke. Es dürfe auch "nie mehr wieder" zum "Missbrauch einer Volksbefragung für Wahlen" kommen, das gelte für Wien wie für Niederösterreich. Seine Kritik sei "wichtig für die Zukunft" gewesen, so der SP-NÖ-Chef. Nachsatz: "Ich lasse mich von niemandem papierln." (APA/red, derStandard.at, 5.2.2013)

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