Deutscher muss wegen Leguan-Diebstahls vier Jahre in Haft

5. Februar 2013, 07:34
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Urlauber hatte seltene Reptilien von den Galapagos-Inseln im Gepäck

Ecuador - Wegen des versuchten Diebstahls von Leguanen auf den Galapagos-Inseln ist ein deutscher Tourist zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Der 32-jährige Bademeister müsse seine Strafe im Gefängnis der ecuadorianischen Hafenstadt Guayaquil absitzen, da die Galapagos-Inseln selbst über keine Haftanstalt verfügten, teilte die Nationalparkverwaltung am Montag mit.

Der Mann war im vergangenen Juli am Flughafen des Archipels Mitarbeitern des Nationalparks aufgefallen, weil er ein verdächtiges Paket bei sich trug. Bei einer Durchsuchung fanden sich darin vier in ein Tuch gewickelte Leguane einer vom Aussterben bedrohten Art. Die Galapagos-Landleguane (Conolophus subcristatus) gehören zu einem Schutzprogramm der Internationalen Naturschutzunion IUCN.

Die zu Ecuador gehörenden Galapagos-Inseln verfügen über eine weltweit einzigartige Vielfalt an Flora und Fauna und gehören seit 1978 zum Welterbe der UNESCO. Charles Darwin gründete seine Evolutionstheorie auch auf Beobachtungen auf dem Archipel im Jahr 1835. (APA, 5.1.2013)

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