Der Weg führt über Vonn, Maze und Rebensburg

4. Februar 2013, 17:02
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Fenninger trägt ÖSV-Hoffnungen

Schladming - Die Saisonsiegerinnen Lindsey Vonn (erfolgreich in Lake Louise und St. Moritz), Tina Maze (St. Anton) und Viktoria Rebensburg (Cortina) sowie die Salzburgerin Anna Fenninger sind die Favoritinnen im ersten WM-Rennen, dem Super-G am Dienstag (11 Uhr, ORF eins). Österreich erhofft sich zum Auftakt der Heimtitelkämpfe eine Medaille, neben Fenninger sind Titelverteidigerin Elisabeth Görgl, Nicole Schmidhofer, Andrea Fischbacher und Regina Sterz am Start.

Die erhoffte harte Piste wird es ob der Neuschneemengen nicht spielen, Cheftrainer Herbert Mandl traut seinem Quintett dennoch viel zu. "Eine Medaille pro Disziplin ist realistisch und unser Ziel." Das Profil der Strecke sei "nicht das spektakulärste", Mandl hofft aber, dass sich gegenüber dem Weltcupfinale im März mit Präparierung und eingebauten Sprüngen eine Steigerung erzielen ließ.

Beim Saison-Kehraus 2012 auf weichem Frühlingsschnee hatte sich Rebensburg vor Julia Mancuso, Marion Rolland und Fenninger durchgesetzt, die in der laufenden Saison schon einmal Zweite und einmal Dritte war. "Ja, als Mitfavoritin sehe ich mich, weil ich meine Leistung gebracht habe", sagt Fenninger, gibt aber auch zu bedenken: "Ich habe bisher noch keinen Super-G gewonnen." 2009 in Val d'Isère war sie Vierte, 2011 in Garmisch-Partenkirchen war sie Fünfte.

Titelverteidigerin Görgl hat nach einer zähen Saison, in der sie über einen zwölften Rang nicht hinauskam, "den Schwung wieder gefunden" und sagt: "Ich glaube an mich." (APA, red, DER STANDARD, 5.2.2013)

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    Lindsey Vonn hat zwei der vier Super-G-Rennen in dieser Saison gewonnen, ist erste Goldanwärterin.

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