Irakischer Mobilfunker legte bei Börsen-Debüt kräftig zu

4. Februar 2013, 12:33
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Asiacell-Aktien stiegen am ersten Handelstag um bis zu zehn Prozent

Der größte Börsengang im Nahen Osten seit 2008 ist erfolgreich verlaufen. Die Aktien des irakischen Mobilfunkbetreibers Asiacell haben am ersten Handelstag am Montag bis zu zehn Prozent an Wert gewonnen. Mehr ist nicht möglich. Denn die Börse in Bagdad begrenzt die täglichen Schwankungen auf maximal zehn Prozent nach oben oder unten.

Hoffnungsschimmer

Für die kriegsgeplagte Wirtschaft im Irak ist das Börsen-Debüt ein Hoffnungsschimmer. Es war die erste große Aktien-Emission seit der US-Invasion 2003. Das Unternehmen hat damit 1,24 Mrd. Dollar (908,8 Mio. Euro) eingenommen. 67,5 Millionen Anteilsscheine oder ein Viertel des gesamten Kapitals wurden bei Investoren platziert. Die Mehrheit an Asiacell gehört Qatar Telecom. Insgesamt sind 70 Prozent der Aktien ins Ausland gegangen.

Der Börsengang wurde am Markt als Test gewertet, wie zuversichtlich Investoren nach Kriegsjahren und politischer Instabilität für das Land sind. Weitere Börsengänge werden nun erwartet, vor allem aus der Telekommunikationsbranche.(APA, 04.02.2013)

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