Leitbörsen in Fernost schließen überwiegend im Plus

4. Februar 2013, 12:21
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Positive Impulse aus China und USA - Konjunkturoptimismus stützt Rohstoffwerte

Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag überwiegend fester geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio verteuerte sich um 69,01 Zähler oder 0,62 Prozent auf 11.260,35 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel hingegen um 36,83 Zähler (minus 0,16 Prozent) auf 23.685,01 Einheiten. Der Shanghai Composite legte wiederum um 9,13 Punkte oder 0,38 Prozent auf 2.428,15 Punkte zu.

Uneinheitlich präsentierten sich die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.297,37 Zählern mit einem Plus von 6,23 Punkten oder 0,19 Prozent, während der All Ordinaries Index in Sydney um 12,8 Zähler oder 0,26 Prozent auf 4.929,10 Einheiten nachgab.

Positive Impulse kamen zum Wochenauftakt aus China, wo der offizielle Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor im Jänner auf 56,2 Punkte von 56,1 Zählern im Dezember gestiegen war. Damit lag das Barometer für die in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt immer wichtiger werdende Branche den vierten Monat in Folge über der Schwelle von 50 Punkten, ab der ein Wachstum angezeigt wird. Für eine gute Anlegerstimmung sorgten außerdem die starken US-Konjunkturdaten vom Freitag. Dort waren der ISM-Index Industrie und das Michigan-Konsumklima besser als erwartet ausgefallen.

Der vor diesem Hintergrund gewachsene Konjunkturoptimismus stützte die Kurse von einigen Rohstoffwerten, hieß es aus dem Handel. So gewannen in Sydney etwa Rio Tinto um 1,18 Prozent hinzu und in Shanghai legten die Papiere der Kohleförderer Shenhua (plus 1,34 Prozent) und China Coal Energy (plus 2,27 Prozent) zu.

In Tokio wurden einige Aktien auch vom weiter abgeschwächten Yen sowie von teils starken Bilanzvorlagen beflügelt. Für Aufsehen sorgten etwa Panasonic, die nach positiv aufgenommenen Zahlen um kräftige 16,89 Prozent auf 692,00 Yen hochschnellten. Das Unternehmen hat erstmals wieder einen Quartalsgewinn geschrieben und seine Jahresprognose bekräftigt.

Sony gewannen unterdessen um 7,53 Prozent hinzu. Der Elektronikkonzern soll Medienberichten zufolge in knapp drei Wochen seine nächste Playstation-Spielkonsole vorstellen. Der Konzern lud für den 20. Februar zu einem Playstation-Event in New York ein. Dem "Wall Street Journal" von Freitag zufolge soll die neue Konsole dort vorgestellt werden und im späteren Jahresverlauf auf den Markt kommen.

An der Hongkonger Börse wurde der Hang Seng hingegen von den Kursverlusten von Ping An belastet. Die Titel des Versicherungskonzerns gaben 2,75 Prozent ab, nachdem der Großbank HSBC der milliardenschwere Verkauf ihrer Anteile an Ping An durch die Regulierungsbehörden genehmigt wurde. (APA, 4.2.2013)

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