Pensionsparadies Eisenbahnerversicherung

31. Jänner 2013, 19:53
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Ausgaben für VAEB-Pensionisten übersteigen Personalkosten der Versicherungsangestellten

Wien - Der Eisenbahnerversicherung kommen ihre ehemaligen Bediensteten teuer. Laut Rechnungshof (RH) wendete die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) 2011 allein für die Zusatzpensionen ihrer 345 früheren Verwaltungsbediensteten 10,44 Millionen Euro auf. Pro Kopf und Jahr ergebe dies im Schnitt 30.261 Euro an Betriebspension, die zusätzlich zum ASVG-Ruhestandsentgelt bezahlt wurden, rechnet der RH in seinem am Donnerstag dem Parlament übermittelten Bericht vor.

Obwohl die VAEB seit 2004 keine Ruhestandsversetzungen vornahm bei unkündbaren Angestellten: Die Gesamtpensionsausgaben der VAEB für ihre 795 Pensionisten (Dienstgeberpensionsleistung plus ASVG-Pension) waren 2011 mit 35,06 Millionen Euro höher als die Personalkosten für 825 Aktivbedienstete (34,98 Millionen Euro). Der RH mahnt zu Reformen, Harmonisierung mit Bundesbeamten könnte bis 2050 16 Millionen Euro an Einsparungen bringen. Bei VAEB fehle sogar die 80-Prozent-Grenze für die Gesamtpension. (ung, DER STANDARD, 1.2.2013)

  • Pro Kopf und Jahr gebe es im Schnitt 30.000 Euro an Betriebspension zusätzlich zur ASVG-Pension.

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