"Tearaway" und "Killzone: Mercenary": Die Hoffnungsträger der PS Vita

31. Jänner 2013, 13:59
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Sony stellt spannende Exklusivtitel für die Handheldkonsole vor

Sony hat die beiden diesjährigen Zugpferde für seine strauchelnde Handheld-Konsole PS Vita näher vorgestellt. Bereits auf der vergangenen E3 enthüllt, sollen der Shooter "Killzone: Mercenary" und der Plattformer "Tearaway" zeigen, was in der Konsole steckt. Der japanische Konzern kann den einen oder anderen Hit in jedem Fall gebrauchen. Wie berichtet, konnte sich die PS Vita seit dem Start Ende 2011 bisher weniger als vier Millionen Mal verkaufen.

Handheld-Spiel mit Konsolengrafik

Der Shooter "Killzone: Mercenary" wird am 18. September erscheinen und setzt die düstere Sci-Fi-Serie der PS3 auf der PS Vita fort. Dazu gehört auch, dass die Entwickler von Guerilla Cambridge ("LittleBigPlanet" für PSP) die Grafikengine von "Killzone 3" portierten, um den Vita-Shooter technisch auf Augenhöhe mit dem großen PS3-Bruder zu bringen. Abgesehen von weniger scharfen Texturen scheint dies, dem neuen Gameplay-Trailer nach zu urteilen, auch gelungen zu sein. Für das Spiel wichtiger ist aber vielleicht, dass die Steuerung dank der zwei Analog-Sticks nicht beschnitten werden musste.

Inhaltlich versetzt das neueste Kapitel die Spieler in unterschiedliche Rollen und führt durch verschiedene Abschnitte der Trilogie - erstmals schlüpft man dabei auch in die Haut der Helghast. Die Kampagne verspricht über neun Stunden zu unterhalten, danach wartet der Mehrspielermodus für bis zu acht Teilnehmer. Darin stellt man sein können auf der Seite beider Fraktionen unter Beweis und verdient als Söldner dadurch Geld, welches wiederum für neue Ausrüstungsgegenstände und Waffen ausgegeben werden kann. Der Krieg als Geschäft, so zu sagen.

Farbenfrohe Papierwelt

Das kreativere Werk ist hingegen mit Sicherheit "Tearaway", des "LittleBigPlanet"-Schöpfers Media Molecule. Der Spieler übernimmt dabei wahlweise die Rolle des Helden atoi oder der Heldin iota, beiden ist ein Briefumschlag als Kopf gemein. Die Geschichte des Spiels entfaltet sich basierend auf den Inhalten dieses Umschlags und entführt in eine Welt, die aus Papier gemacht zu sein scheint.  

Spielerisch darf man sich auf eine Mischung aus Plattformer und Puzzle-Aufgaben gefasst machen. Das Besondere daran ist das frei erkundbare Universum sowie die Einbindung unterschiedlichster Steuerungskonzepte. Durch Kamera und Touchpad werden auch der Spieler und dessen Umgebung selbst eingebunden. Berührt man mit dem Finger das hintere Pad, sieht es so aus, als würde man mit der Spitze durch den Boden der virtuellen Pappwelt stoßen. Noch 2013 soll "Tearaway" erscheinen. (zw, derStandard.at, 31.1.2013)

  • "Killzone: Mercenary"
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    "Killzone: Mercenary"

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